Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Kinder sollen sich bei Hitzesommern von den Bächen fernhalten. abspielen. Laufzeit 01:48 Minuten.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 13.02.2019.
Inhalt

Bei künftigen Hitzesommern Der Aargau prüft ein Planschverbot

Folge des Hitzesommers 2018: Es waren schockierende Bilder: Tote Fische trieben in den Flüssen und Bächen. In verschiedenen Schweizer Kantonen gab es ein solches Massensterben – so auch im Kanton Aargau. Solche Situationen möchte das Aargauer Umweltdepartement in Zukunft wenn möglich verhindern. Es hat deshalb in den vergangenen Monaten mehrere Massnahmen geprüft.

Fische nicht mehr stören: Eine der Massnahmen beträfe die Menschen und ihre Vierbeiner. Sie sollen bei einem neuen Hitzesommer die Bäche und kleineren Flüsse in Ruhe lassen. «Die Leute sollen nicht mehr an den flachen Stellen picknicken oder die Füsse im Wasser abkühlen», sagt Norbert Kräuchi von der Aargauer Abteilung Landschaft und Gewässer. Ob es gleich ein Planschverbot braucht oder ob die Massnahme freiwillig bleibt, wird zurzeit geprüft.

Vertiefungen baggern: Der Kanton Aargau denkt aber nicht nur über ein Planschverbot nach. Er plant auch, gewisse Stellen in Bächen auszubaggern. So sollen kühlere Bereiche geschaffen werden, in denen sich die Fische in Sicherheit bringen können. «Wir prüfen zurzeit, wo das sinnvoll ist», sagt Norbert Kräuchi. Klar ist aber, dass es sich sowohl beim Planschverbot als auch beim Ausbaggern nur um kurzfristige Massnahmen handelt.

Stufe in einem Fluss
Legende: Der Kanton Aargau will hunderte solcher Hindernisse in den Gewässern abreissen. Mario Gutknecht/SRF

Stufen beseitigen: Der Kanton Aargau plant aber auch längerfristig. So sollen zum Beispiel hunderte alte Stufen in den Bächen und kleinen Flüssen abgerissen werden. Damit sollen die Fische künftig ungehindert von den warmen Bächen in die kühleren Flüsse und Seen schwimmen können. Die Stufen wurden ursprünglich gebaut, damit die begradigten Bäche nicht zu schnell fliessen.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Alle wollen die Natur und die darin lebenden Tiere schützen! Aber wehe es treffen einem die Konsequenzen daraus selber, dann ist das natürlich ein anderer Fall und der Denkansatz völlig falsch.
    Renaturierungen sind auch schön und gut, aber wehe sie treffen eigenes Land? Sind wir dazu bereit und um auch diese Kosten/Ausfälle zu tragen? Aus einem Grund wurden diese Bächläufe ja einmal für teures Geld eingefasst.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Martin Pfyffer  (coruja)
    Planschen für Kinder verbieten, aber Wasser für Kernkraftwerkkühlung erlauben. Welches Irrenhaus!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Münchner Sicherheitskonferenz
    -Konflikte und Bedrohungen, wohin man schaut....
    so ist anzunehmen dass das Problem Mensch bald mal angegangen wird... dann gehts den Fischen wieder gut...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen