«Blumen für die Kunst»: Schweizer Premiere im Aargauer Kunsthaus

Zum Frühlingsbeginn hat das Aargauer Kunsthaus in Aarau Floristinnen und Floristen eingeladen, zu Bildern Blumenarrangements zu kreieren. Schnell vergängliches Kunsthandwerk tritt damit in einen Dialog mit teilweise jahrhundertealten Kunstwerken. Eine Premiere für die Schweiz.

«Blumen für die Kunst» ist eine Ausstellung zum Frühlingsbeginn und findet «an der Schnittstelle zwischen Kunst und Floristik» statt, teilt das Aargauer Kunsthaus mit. Eine solche Ausstellung sei erstmals in der Schweiz im Aargauer Kunsthaus zu sehen. Allenfalls ist es gar eine Europa-Premiere. Vorbild für die Ausstellung «Blumen für die Kunst» ist ein ähnliches Projekt, das seit 30 Jahren am Young Fine Arts Museum in San Francisco durchgeführt wird.

Nachwuchsfloristen und Grossmeister am Werk

Im Vorfeld der ersten derartigen Ausstellung in der Schweiz haben sich 12 Schweizer Floristinnen und Floristen mit je einem Bild aus dem Fundus des Kunsthauses auseinandergesetzt. Das Spektrum der Teilnehmenden reicht von Nachwuchstalenten bis zu erfahrenen Grossmeistern, wie das Kunsthaus am Montag mitteilte.

Auf der anderen Seite stehen Bilder aus den verschiedensten Epochen. So sind beispielsweise der Landschaftsmaler Caspar Wolf mit seinem Werk «Blick aus der Beatushöhle» von 1776 oder Albert Ankers «Kinderbegräbnis» von 1863 vertreten. Cuno Amiets «Die violette Japanerin» von 1933 oder Albrecht Schneiders «Ohne Titel» von 1997 vertreten die neuere beziehungsweise die zeitgenössische Malerei.

Die Lebensdauer der floralen Kunst bestimmt die Dauer der Ausstellung. Die Vernissage der Ausstellung ist am 17. März. Sie dauert bis am 23. März 2013.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Blumen für die Kunst

    Aus 10vor10 vom 17.3.2014

    Erstmals haben sich zwölf Floristen aus der ganzen Schweiz mit Bildern aus der Sammlung des Aargauer Kunsthauses auseinandergesetzt. Herausgekommen sind blühende Kunstwerke.