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Thomas Jud, Kommunikation Kanton Solothurn, im Interview: «Es wäre nicht gut, wenn wir jetzt nicht darüber diskutieren, ob man Bars und Clubs wieder schliessen soll oder nicht»
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 05.07.2020.
abspielen. Laufzeit 03:26 Minuten.
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Corona-Vorfälle Grenchen Kanton schliesst Bar: Person trotz Corona-Quarantäne im Lokal

  • Das Solothurner Amt für Wirtschaft und Arbeit hat am Samstagabend (zusammen mit der Polizei) die Baracoa-Bar in Grenchen kontrolliert. Das Amt folgte einem anonymen Hinweis.
  • Vor Ort hat es eine Person angetroffen, die zu Hause in Quarantäne hätte sein sollen. Diese war vor einer Woche an einer der beiden Partys, an der eine Corona-Infizierte Person anwesend war, welche die Selbstisolation missachtet hatte.
  • Bis jetzt besteht «kein Hinweis auf Covid-19», sagt der Kanton. Deshalb müssten keine zusätzlichen Personen in Quarantäne.
  • Man müsse aber nach den beiden Vorfällen darüber diskutieren, ob man Bars und Clubs im Kanton Solothurn schliessen müsse, sagte Thomas Jud, von der Kommunikation des Kantons Solothurn, im Interview mit SRF.

Die Person, welche in der Grenchner Bar war, wurde erneut unter Quarantäne gestellt. Ob die Person, die die Quarantäne missachtet hat, der Wirt der Bar ist, wie diverse Medien berichten, ist nicht klar. Die Solothurner Staatskanzlei kann das auf Nachfragen nicht bestätigen. Klar ist, «wer Quarantäne-Vorschriften des Kantons missachtet, dem droht eine Busse», sagt Thomas Jud von der Kommunikation des Kantons.

Über 600 Personen in Quarantäne

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Im Kanton Solothurn sind total über 600 Personen in Quarantäne geschickt worden. Dies nach den Lockerungsschritten, die erst seit Kurzem gelten. Nach einem Vorfall im Oltner Club Terminus mussten über 300 Personen in Quarantäne. Nach einem Vorfall in Grenchen im Joker-Club und im Stadttheater mussten 280 Personen in Quarantäne.

Regionaljournal Aargau Solothurn, 17:30 Uhr;

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32 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Petermann  (Rhf)
    @Marc Schlatter: Ein einzelnes schwarzes Schaf kann in so einem Club eine ganze Herde anstecken! Umso wichtiger ist es, dass in einem solchen Fall der ganze Club geschlossen wird.
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    1. Antwort von Marc Schlatter  (Marc Rafael)
      Wäre die Gefahr so gross, hätten die Clubs gar nie öffnen dürfen. Trauen Sie dem Bundesrat denn keine halbwegs realistische Einschätzung zu? Und hören Sie einmal Streeck, der hat sich von Beginn der Pandemie an eingehend mit den Verbreitungsmustern dieses Virus befasst und rät, wegen der Durchführbarkeit von Konzerten befragt, dazu, sich einmal zu überlegen, ob man nicht bisher schon mit gewissen Risiken klargekommen ist. Jetzt gilt es eben herauszufinden, wieviel es verträgt.
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  • Kommentar von Marc Schlatter  (Marc Rafael)
    Lieber Bundesrat,

    wären Sie bitte so gut und könnten den Schweizerinnen und Schweizern noch einmal erklären, dass es bei den Eindämmungsmassnahmen nicht darum geht, jede einzelne Ansteckung zu verhindern, und dass auch kleinere Ausbrüche vermutlich kein Problem sind, solange die Rückverfolgung im grossen Ganzen klappt? Vielleicht diesmal in einer Sprache, dass auch eine Amtsperson versteht, dass einzelne schwarze Schafe kein Anlass zu Clubschliessungen sind. Verbindlichsten Dank!
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  • Kommentar von Oskar Wagner  (wingman)
    Soviel zum Thema Eigenverantwortlichkeit ! Wann begreifen wir endlich, dass man sich darauf nicht verlassen kann ? Es nützt nichts, wenn sich die Mehrheit daran hält. Es reicht vollkommen, wenn sich einige wenige NICHT daran halten.
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    1. Antwort von Marc Schlatter  (Marc Rafael)
      Nein, reicht es nicht. Es braucht eine beträchtliche Menge, die sich nicht an die Regeln hält, dass kleine zu grossen Ausbrüchen werden. Womit nicht gesagt ist, dass sich die Menge nicht finden lässt. Fragt sich nur wo, wenn nicht überall.
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