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Vier Spuren für SBB-Engpass Die Tunnelbohrmaschine am Eppenberg läuft wieder

Nach zwei Monaten Unterbruch ist in diesen Tagen die Tunnelbohrmaschine am Eppenberg wieder in Betrieb genommen worden. Die Bohrmaschine war in den letzten Wochen umgerüstet worden, weil sie nun auf eine andere Felsschicht trifft. Nun folgt der Abschnitt, an dem zum Teil nur 12 Meter unter der Oberfläche gebohrt wird.

An der Oberfläche könne man nun manchmal ein Brummen hören, sagt SBB-Projektleiter Thomas Schweizer. Erschütterungen sollte es aber keine geben. Trotzdem wird der Boden über der Bohrmaschine genau überwacht. Die Maschine unterquert in den nächsten Monaten etliche Häuser in der Gemeinde Gretzenbach.

Die Häuser in Gretzenbach seien bereits im Vorfeld untersucht worden, damit allfällige neue Risse entdeckt werden können. Die SBB rechnet zwar nicht mit Rissen wie in Häusern in Schönenwerd, man wolle aber auch auf diesen Fall vorbereitet sein, so Schweizer.

Käme es zu grösseren Erschütterungen, Hebungen oder Senkungen des Bodens, würden die Messgeräte an der Oberfläche sofort Alarm schlagen und man würde die Bohrmaschine anhalten.

Im Moment kämen die Bohrarbeiten planmässig voran, heisst es von der SBB. Der Durchstich sollte somit spätestens im März 2018 stattfinden.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von toufiq ismail (time)
    die strecke basel - genf ist ebenfalls am darben. seit über 100 wird eine zweite spur im laufental gefordert... nix in sicht. stattdessen wird alles zwischen bern und zürich vierspurig?
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  • Kommentar von René Pfeifer (Whistler)
    Wie wäre es, statt bloss dauernd im Mittelland auszubauen, man näme sich mal der Strecke Zürich - Chur an ! Bei Mühlehorn am Walensee existiert nämlich seit Urzeiten eine kurze EINSPUR-Strecke . Übrigens der einzige Einspurabschnitt zwischen Hamburg und Chur. Aber eben: Ist halt bloss Richtung GR und Österreich, daher nicht besonders ausbauwürdig
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