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Taser.
Legende: Beim Einsatz in Wohlen wurde auch ein Taser verwendet. Keystone (Symbolbild)
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Aargau Solothurn Drei Aargauer Polizisten nach Schusswaffeneinsatz angeklagt

Im Kanton Aargau hat ein ausserordentlicher Staatsanwalt drei Polizisten wegen schwerer Körperverletzung angeklagt. Einer der Polizisten muss sich zudem wegen versuchter vorsätzlicher Tötung verantworten. Die drei Männer haben 2009 einen gewalttätigen Ehemann mit zwei Schüssen schwer verletzt.

Die Anklage wird von einem ausserordentlichen Staatsanwalt erhoben.

Der polizeiliche Einsatz geschah am Abend des 25. Mai 2009. Ein Mann hatte sich mit seiner Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung in Wohlen gestritten. Die Frau alarmierte die Polizei und konnte sich mit ihrem Kleinkind in Sicherheit bringen.

Beim anschliessenden Besuch der Regionalpolizei öffnete der Ehemann die Wohnungstür mit einem Messer in der Hand.

Er zog sich wieder in die Wohnung zurück.

Sondereinheit der Polizei im Einsatz

Rasch wurde Verstärkung durch die Kantonspolizei und deren Sondereinheit «Argus» gerufen. Der alkoholisierte Mann hatte sich zwischenzeitlich selbst mit einem Messer verletzt und mit Selbstmord gedroht.

Kurz nach dem Aufbrechen der Türe feuerte ein Mitglied der Sondereinheit aus kurzer Distanz zwei Kugeln auf den Mann ab und ein weiteres Mitglied setzte den Taser ein.

Mann schwer verletzt

Der angeschossene Mann ging schwer verletzt zu Boden. Er musste längere Zeit in Spitalpflege verbringen. Er verstarb im vergangenen April, wie aus der Mitteilung des ausserordentlichen Staatsanwalts hervorgeht. Das Ableben des Mannes stehe in keinem Zusammenhang mit den 2009 erlittenen Schussverletzungen.

Weshalb «ausserordentlich»?

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Im März 2013 hatte die Aargauer Regierung zunächst einen anderen ausserordentlichen Staatsanwalt beauftragt. Dieser verstarb jedoch im Herbst 2014. Ein ausserordentlicher Staatsanwalt wurde eingesetzt wegen der Neuorganisation der Strafverfolgungsbehörden. Es bestanden enge berufliche Beziehungen mit den angezeigten Personen der Kantonspolizei.

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