Weiterbildungen im Trend FHNW profitiert von Weiterbildungen – auch finanziell

Weiterbildungen liegen in der Schweiz hoch im Kurs, das Geschäft damit boomt. Das merkt auch die Fachhochschule Nordwestschweiz. Sie profitiert davon, dass viele nach der Lehre oder dem Studium nicht stehen bleiben möchten.

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Bildlegende: Die Fachhochschule Nordwestschweiz profitiert vom Boom bei den Weiterbildungen. Stefan Brand/SRF

Die Fachhochschule Nordwestschweiz gibt es seit elf Jahren. In dieser Zeit ist sie stetig gewachsen, nicht nur was Bachelor- oder Masterstudiengänge anbelangt, sondern auch bei den Weiterbildungen.

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Weiterbildungen an der FHNW

Im Jahr 2015....

  • ... stellte die FHNW 2915 Weiterbildungsdiplome aus.
  • ....zählte 42'431 Teilnehmende an Fachseminaren und Tagungen.
  • ...konnte die FHNW mit Weiterbildungen und Seminaren Drittmittel in Höhe von 49 Millionen Franken erwirtschaften.

12 Prozent macht dieser Sektor bei der FHWN mittlerweile aus. So schlossen 2015 rund 2900 Personen ein Weiterbildungsdiplom ab. FHNW-Direktor Crispino Bergamaschi erklärt sich das hohe Interesse an Weiterbildungen mit neuen Realitäten auf dem Arbeitsmarkt.

Finanziell positive Auswirkungen

«Veränderungen kommen immer schneller. Die Halbwertszeit des Wissens nimmt ab», sagt Bergamaschi. Folglich müssten die Arbeitnehmenden ihr Wissen laufend aktualisieren. Laut Bergamaschi sind deshalb zum Beispiel Weiterbildungen im Bereich der Digitalisierung gefragt. Eben: Up to date sein, das sei wichtig.

Die Fachhochschule Nordwestschweiz profitiert von dieser Entwicklung – auch finanziell. Denn die Weiterbildungen sind – im Gegensatz zu den normalen Lehrgängen – kostendeckend, der Kostendeckungsgrad beträgt bei den direkten Kosten über 140 Prozent. «Das hilft uns natürlich sehr, gerade auch weil die Mittel der Kantone künftig nicht unbedingt mehr sprudeln werden.»