Football League: Der FC Aarau dürfte aufsteigen

Die beiden wichtigsten Fussball-Clubs im Aargau erfüllen alle Auflagen der Swiss Football League. Sie erhalten deshalb schon im ersten Anlauf die Lizenz für die Challenge League. Der FC Aarau bekommt auch die Lizenz für die Super League.

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Bildlegende: 4. April 2016: Der FC Lausanne spielt gegen den FC Aarau. Der Aarauer Stephan Besle kämpft um den Ball. Keystone

An den Formalitäten würde es nicht liegen, wenn der FC Aarau in dieser Saison nicht aufsteigen könnte. Vom Fussballverband hat Aarau am Montag nämlich die Lizenz für die Super League erhalten. Nun müssen die Spieler auf dem Rasen entscheiden, ob sie aufsteigen. Rein theoretisch besteht noch eine winzige Chance für den sofortigen Wiederaufstieg in die höchste Liga.

Realistisch gesehen wird Aarau aber mindestens noch eine Saison in der Challenge League verbringen müssen. Und auch hier die ist Bahn frei. Die Football League hat Aarau diese Lizenz erteilt.

Wohlen fährt mit schmalem Budget

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Bildlegende: 21. April 2016: FC Wohlen (blau) vs. FC Lausanne. Die Freiämter verlieren mit 0:1. Keystone

Ebenfalls grünes Licht für eine weitere Saison hat der FC Wohlen. Auch er hat von der Football League schon im ersten Anlauf die Lizenz für die Challenge League erhalten.

Eine Lizenz für die höchste Liga hatten die Freiämter gar nicht beantragt. Clubpräsident Lucien Tschachtli hat schon Anfang Jahr klar kommuniziert, dass das Ziel nur im Ligaerhalt bestehen kann.

Die finanziellen Mittel des FC Wohlen reichen einfach nicht für mehr. Dem Verein stehen zwei Millionen Franken zur Verfügung. Und auch um diese Mittel muss Wohlen kämpfen. Im Vergleich zu anderen Clubs in der Challenge League ist Wohlen damit immer noch bei den Schlusslichtern.

Nicht alle kommen durch

Die Lizenzkommission der Swiss Football League prüfte die rechtlichen, infrastrukturellen, sportlichen, administrativen, finanziellen und sicherheitsspezifischen Kriterien für die Vergabe der Spielberechtigung für die nächste Saison in der Challengen League. Chiasso, Biel und Le Mont fielen vorerst durch.

Das Trio kann innert fünf Tagen gegen den Entscheid Rekurs einlegen.
Lausanne-Sport und Aarau erhielten als einzige Teams aus der Challenge League eine Lizenz, die ihnen die Teilnahme an der kommenden Super-League-Saison ermöglichen würde.