Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Aargauer Spitzen-Japaner kämpft abspielen. Laufzeit 02:31 Minuten.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 15.01.2019.
Inhalt

Gastroszene Aargau Restaurant mit 16 Gault-Millau-Punkten kämpft ums Überleben

  • Das Hotel Restaurant «Ryokan Hasenberg» in Widen, ein Betrieb mit 16 Gault-Millau-Punkten, kämpft ums Überleben. Aktuell ist das Restaurant geschlossen.
  • Der Besitzer des Betriebs versucht jedoch in letzter Sekunde, einen Konkurs abzuwenden. Er verhandelt mit Investoren.
  • In der Aargauer Gastroszene ist man über diese Meldung überrascht.
Kleine Dessert auf einem Teller
Legende: Ein japanisches Kaiseki-Dessert, der Teezeremonie nachempfunden, wie sie im 16. und 17. Jahrhundert gepflegt wurde. zvg

«Viele Gault-Millau-Punkte bedeuten nicht automatisch, dass es einem Restaurant auch gut läuft», sagt Heiner Kuster. Er führt in Berikon, der Nachbargemeinde von Widen, das Hotel Restaurant Stalden und ist im Vorstand von Gastro Aargau und Aargau Tourismus. Trotzdem habe ihn die Nachricht überrascht, so Kuster. Der japanische Betrieb stehe für Top-Qualität.

Der Bremgarter Bezirksanzeiger meldet, dass das Hotel Restaurant «Ryokan Hasenberg» in Widen schliesst, weil die Geschäfte nicht mehr laufen. Ausserdem sei das Haus verkauft worden. Auf Anfrage bestätigt der Wirt, dass sein Betrieb derzeit geschlossen ist. Er habe aber noch keinen Konkurs angemeldet – anders, als dies die Zeitung schreibt. Seit einigen Monaten sei er auf Investorensuche. Er habe die Hoffnung, dass in letzter Sekunde eine Lösung gefunden werden könne.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Beat Zingg  (Beaetel)
    Gut kochen und gut rechnen schliessen sich aus. Kochen ist eine Kunst. Jedenfalls gut kochen ... und vor allem verbunden mit extrem viel und harter Arbeit! Die Preise für Nahrungsmittel, ob verarbeitet oder nicht, sind sowieso extrem günstig. Reich in Zählen wird in diesem Gewerbe jedenfalls niemand. Reich an Arbeit aber schon. Vergleichen tue ich diese „überrissenen“ Löhne und Preise mit Anwaltshonoraren, Bank- und Pharmasalären ... Aber abwertend kritisieren ist halt einfacher als Verständnis.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Adi Berger  (Adi B.)
      @zingg: Wer einen Betrieb führt als Handwerker oder Dienstleister muss im Job gut sein UND rechnen können oder das Rechnen jemandem anvertrauen, der davon etwas versteht. Gut kochen ist übrigens keine grössere "Kunst" als alle anderen Handwerksarbeiten oder der erfolgreiche Prozessabschluss eines guten Anwalts.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Silke Döding  (Nordlicht)
    Wer gut kochen kann, muss deshalb nicht gut rechnen können!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Adi Berger  (Adi B.)
    Vielleicht sind generell bei vielen Restaurants überrissene Preise schuld daran dass das Geschäft nicht mehr läuft?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Alex Moser  (AM)
      Und wer ist Schuld an den überrissenen Preisen? Selten der gierige Wirt - viel öfters die gierigen Liegenschaftsbesitzer! Und GAV und die Gewerkschaften sind auch nicht unschuldig... Vielleich nicht in diesem Fall, aber "Dorfbeizen" haben kaum noch Überlebenschancen, wenn es nicht Familienbetriebe sind, für die bzw. deren Familienmitglieder der GAV nicht gilt! Nur darüber spricht man nicht gerne - und es passt auch nicht ins Bild der Gewerkschaften, dass sie Jobabbau zu verantworten haben...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen