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Legende: Audio Weniger Parkuhren, mehr Park-App-Nutzer abspielen. Laufzeit 01:26 Minuten.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 02.04.2019.
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Gemeinderat Grenchen Weniger Parkplatz-Einnahmen wegen neuer App?

Die Ausgangslage: Seit zwei Jahren kann man seine Parkgebühren in Grenchen auch per App oder per Twint bezahlen. In dieser Zeit wurden einige Parkuhren nicht mehr ersetzt. Das heisst: Es ist nach wie vor möglich seine Parkgebühren bar mit Münz in der Parkuhr zu bezahlen, der Weg zur nächsten Parkuhr ist bei manchen Parkplätzen aber länger geworden.

Das Problem: SP-Gmeinderat Daniel Hafner sagt, dass viele Leute seit der Einführung der App einfach keine Parkgebühren mehr bezahlen würden. «Insbesondere ältere Semester sind nicht immer mit Smartphones ausgerüstet». Die Leute hätten wegen der Umstellung etwas zu kämpfen. In einem Vorstoss verlangte Hafner eine Zwischenbilanz der Park-App von der Stadtpolizei.

Eine Frau neben einer Parkuhr
Legende: Keystone

Die Zwischenbilanz der Stadtpolizei: Die Stadtpolizei Grenchen ist mit der Park-App zufrieden, sagte Kommandant Christian Ambühl am Dienstagabend im Grenchner Gemeinderat. «Neue Technik wird immer Gegner haben, doch ich sehe im System, wie viele Nutzer die Park-App hat.» Am Anfang seien es etwa 120 Personen gewesen, welche die App nutzten, jetzt seien es über tausend, zudem steige diese Zahl stetig. Zwar seien die Einnahmen aus Parkgebühren in den letzten Jahren rückläufig gewesen. Das habe aber keinen Zusammenhang mit der App, sagt Ambühl. «Das liegt wohl daran, dass wir weniger Park-Kontrollen durchgeführt haben.»

Die Zukunft: In den nächsten Jahren kann man die Parkgebühren in Grenchen bestimmt noch sowohl bar wie auch per App oder Twint bezahlen. Doch der Weg zur nächsten Parkuhr wird in Zukunft nicht kürzer werden.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Borer  (Adrian Borer)
    Sehr gut, wie Grenchen das macht. Die Systeme haben sich in vielen Parkhäusern schon lange bewährt, und es ist überfällig, dass man auf Oberflächen-Parkplätzen ebenfalls bargeldlos bezahlen kann. Ein System via App und Barcode ist sehr praktisch. Wir haben doch alle unser Geld auf einem Konto. Wieso erst das Geld an einem Bancomaten physisch beziehen, nur um es dann später wieder in eine Maschine reinzustecken oder es jemand anderem zu geben, der es wieder auf die Bank trägt?
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  • Kommentar von b. glaset  (glaset)
    Es ist gelinde gesagt eine Frechheit, wie der Bürger in die App Geschichte gezwängt wird. Wir bezahlen viel Steuern und werden von Solothurn - Grenchen und andern Städten immer mehr gezwungen ein Handy mitzuführen und noch zu gebrauchen.
    Das ist nicht kundenfreundlich (Waren das Steuereintreiber je?) und die Drohungen die der Polizeichef ausspricht empfinde ich gelinde gesagt als Frech. "Wir zwingen niemand, aber sie müssen weiter laufen... ungefähr in dem Sinne. Danke Polizeichef.
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