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Legende: Audio Oberentfelden: GE will arbeiten, nicht zügeln abspielen. Laufzeit 01:34 Minuten.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 04.02.2019.
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General Electric Der Standort Oberentfelden bleibt erhalten

  • Das Werk von GE Grid in Oberentfelden laufe sehr gut. Es sei voll ausgelastet.
  • Deshalb werde es nicht geschlossen, und die Arbeitsplätze würden nicht nach Birr verlegt.
  • Diese Hinweise erhielt SRF im Verlauf des Montags von verschiedenen Seiten. GE bestätigte auf Anfrage den Sachverhalt.

GE schreibt in einer Mail an SRF, die Auslastung der Fabrik in Oberentfelden sei «markant gestiegen». Deshalb konzentriere man sich nun darauf, die Aufträge für die Kunden zu erledigen und nicht auf die Planung des Umzuges nach Birr.

Das sagt Gemeindeammann Markus Bircher

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Dass GE - zumindest vorläufig - in Oberentfelden bleibe, sei natürlich eine gute Nachricht, sagt Gemeindeammann Markus Bircher. «Ich wurde allerdings noch nicht offiziell informiert.» Das Hin und Her von GE mache die Planung für die Gemeinde nicht einfacher. Diese Situation sei allerdings nicht neu, die Informationen des US-Technologiekonzerns seien nur sehr spärlich zur Gemeinde Oberentfelden geflossen. «Wir haben keine Möglichkeiten Einfluss zu nehmen, wir können nur abwarten», so Bircher.

Mitte 2018 hatte GE noch angekündigt, dass in Oberentfelden 50 Stellen gestrichen würden. Die restlichen 500 würden im Frühling 2019 nach Birr verlegt, der Standort Oberentfelden werde aufgehoben.

Umstrukturierung und Abbau

Die Veränderungen in Oberentfelden gehörten zu einem Umstrukturierungsprozess, den GE weltweit in Gang gesetzt hatte in seiner Energie-Sparte. Damals kündigte GE auch an, in Baden 920 Stellen zu streichen und am Standort Birr 230.

Im Juni 2018 hatte GE auch mitgeteilt, man werde in Birr 30 bis 40 Millionen Franken investieren, um die Abteilung Grid dort neu aufzubauen. Nun heisst es vonseiten GE: «Zum heutigen Zeitpunkt werden wir keine neuen Investitionen mit diesem Schritt tätigen.»

Ganz vom Tisch ist der Umzug von Oberentfelden nach Birr allerdings nicht. Man habe den Planungsprozess für den Umzug nicht völlig gestoppt, so GE, sondern nur verlangsamt. Ende 2019 werde man die Situation neu bewerten.

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