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Kommen bald nicht mehr aus der Schweiz: Fretz-Schuhe.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 29.06.2020.
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Hohe Produktionskosten Schuhfabrikant Fretz streicht in Fahrwangen 30 Stellen

  • Der Schuhfabrikant Fretz Men baut im aargauischen Fahrwangen 30 Arbeitsplätze ab.
  • Grund ist die teure Produktion in der Schweiz.
  • Neu produzieren Partnerfirmen in Europa und Asien Schuhe für Fretz Men.
Schild und Gebäude
Legende: Am Standort Fahrwangen bleiben noch 15 Angestellte von Fretz Men. SRF

«Leider ist die Produktion in der Schweiz seit vielen Jahren defizitär», sagt Geschäftsführer Vinzenz Lauterburg. Man bedauere den Schritt sehr. Das Unternehmen möchte allerdings investieren und müsse daher die vorhandenen Mittel bestmöglich einsetzen.

In Fahrwangen gehen 30 Arbeitsplätze verloren. Für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei ein Sozialplan erarbeitet worden. Im Aargau verbleiben damit 15 Mitarbeitende. Sie arbeiten im sogenannten Atelier, in dem die neuen Schuhmodelle entwickelt und deren Produktion getestet werden.

Vinzenz Lauterburg gehört zur Gründerfamilie von Fretz Men und steht seit Anfang Jahr an der Spitze des Unternehmens.

Bereits Künzli verlagerte Produktion

Ein kleiner Teil der Fabrikation von Fretz Men bleibt in Fahrwangen erhalten. Dort würden Schuhe für verschiedene Premium-Marken hergestellt, heisst es in einer Mitteilung.

Fretz Men ist nicht die erste Aargauer Traditionsfirma, welche den Grossteil der Schuhproduktion verlagert. Seit 2018 kommen auch Künzli-Schuhe nicht mehr aus Windisch, sondern aus Albanien. Im Mai 2020 schloss ausserdem die Aargauer Schuhhandelskette Pasito Fricker alle ihre Läden in der Schweiz.

Regionaljournal Aargau Solothurn, 29.06.2020, 17:30 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    Ist es wirklich so schlimm, wenn in der Schweiz Arbeitsplätze, die überwiegend von Ausländer*innen besetzt werden, ins Ausland verlagert werden? Das Ausland ist doch heute mehr auf Arbeitsplätze angewiesen als die Schweiz. Einfache Industrieproduktion hat in der Schweiz kaum noch Chancen.
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