Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Alpiq will in Gösgen Wasserstoff produzieren abspielen. Laufzeit 02:44 Minuten.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 19.08.2019.
Inhalt

Klimafreundliche Mobilität Energieriese Alpiq setzt auf Wasserstoff

  • Der Solothurner Energieproduzent Alpiq will in Gösgen kommerziell nutzbaren Wasserstoff produzieren.
  • Die geplante 2-Megawatt Anlage soll Wasserstoff für den Betrieb von 50 Lastwagen liefern. Die Auflagefrist für das Bauprojekt ist abgelaufen, dem Bau steht jetzt nichts mehr im Weg.
  • Parallel zur Produktion soll ein Tankstellennetz für wasserstoffbetriebe Fahrzeuge eingerichtet werden.

Wasserstoff gilt schon länger als CO2-neutrale Alternative zu Diesel und Benzin als Treibstoff für Autos und Lastwagen. Nur: Durchsetzen konnte er sich bisher noch nicht. Der Hauptgrund dafür ist das fehlende Tankstellennetz für den Wasserstoff. Das Produkt zu transportieren und die Tankstellen zu unterhalten, ist sehr aufwändig.

Alpiq als Energieversorgerin kann den Wasserstoff somit nicht im Alleingang zu den Kunden bzw. den Fahrzeugen bringen. Für den Bau der Produktionsanlage in Gösgen hat sich die Firma deshalb mit der H2 Energy AG aus Zürich einen Experten an ihre Seite geholt.

Auf dem Weg zu einer CO2-verträglicheren Mobilität arbeiten diese beiden Firmen weiter eng mit dem Förderverein für Wasserstoffmobilität zusammen. Diesem Förderverein gehören etwa die Migros und auch Coop sowie deren Tochterfirmen Migrol und Coop Mineralöl an.

Wasserstoff soll kommerziell nutzbar gemacht werden

Das Ziel der engen Zusammenarbeit von Alpiq, H2 Energy AG und dem Förderverein für Wasserstoffmobilität ist, die drei Säulen eines funktionierenden Wasserstoff-Kreislaufs parallel aufzubauen. Die Produktion, der Vertrieb und der Verbrauch des Energieträgers sollen aufeinander abgestimmt werden.

Während Alpiq und H2 Energy AG für die Produktion zuständig sind, wollen die Firmen des Fördervereins ein flächendeckendes Tankstellennetz aufbauen. Weiter planen diese Firmen, wasserstoffbetriebene LKW in ihre Lastwagenflotte aufzunehmen.

Die Wasserstoffproduktion und der Aufbau eines Tankstellennetzes werden also gleichzeitig geplant. Zusammen mit einem neuen Konzept für die Speicherung des Wasserstoffs soll dies den Wasserstoff marktfähig machen.

Legende: Video Wasserstoff, Treibstoff der Zukunft abspielen. Laufzeit 05:02 Minuten.
Aus Tagesschau vom 01.06.2019.
Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Robert Frei  (RFrei)
    Wäre interessant mal von einer Fachperson vorgerechnet zu bekommen, wieviel Wasserstoff Flaschen bzw- Tanks unter welchem Druck für den gleichen Energieinhalt nötig sind wie für, sagen wir mal, 50 Liter Benzin. Eine 50 Liter Gasflasche beinhaltet bei 200 bar Druck rund 900 Gramm Wasserstoff und hat ein Leergewicht von 65 kg. Ist so etwas für Personenautos geeignet? - Speicherung von Wasserstoff in Metallen ist aufwändig und benötigt auch beträchtlich Leergewicht.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Sandro Hofmann  (S.H)
    Super Sache. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Bin ja gespannt wie es weiter geht mit dem H2 Brennstoff.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen