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Klostertourismus Das Kloster Fahr gerät an seine Kapazitätsgrenze

Das Kloster Fahr: Das Benediktinerinnenkloster gehört seit 1130 zum Kloster Einsiedeln. Im Kloster Fahr wohnen 20 Benediktinerinnen. Es liegt auf Aargauer Kantonsgebiet bei Würenlos, in einer Exklave. Eigentlich ist es näher bei der Stadt Zürich.

Auf dem Gelände an der Limmat gibt es zahlreiche Gebäude, die Propstei, das Konventgebäude, ein Reigelhaus, ein Klosterladen, ein Propsteigarten, Seminarräume, die St. Anna Kapelle zum Beispiel. Früher gabe es hier auch eine Bäuerinnenschule. Diese ist unterdessen geschlossen.

Kloster Fahr
Legende: Keystone

Externe Gäste: Das Kloster Fahr beherbergt seit Längerem Gäste. Allerdings ist die Anzahl beschränkt. Es können nur bis zu 6 Gäste auf einmal im Kloster wohnen und mit den Schwestern leben.

Menschen suchen uns in dieser hektischen, unsicheren Zeit vermehrt auf.
Autor: Irene GassmannPriorin Kloster Fahr

Immer mehr Anfragen für eine Auszeit im Kloster erreichen gemäss Klostervorsteherin das Kloster Fahr. «Die Menschen suchen uns in einer hektischen, unsicheren Zeit vermehrt auf», weiss die Klostervorsteherin. Die meisten bleiben nur wenige Tage, wenige auch länger.

Kloster am Limit: Das Angebot, dass vier bis sechs Gäste im Kloster Fahr wohnen können, boomt offenbar. «Wir sind am Limit», heisst es beim Kloster selbst. «Wir wollen nicht, dass die Klostergemeinschaft plötzlich in der Minderheit ist», sagt die Klostervorsteherin Irene Gassmann gegenüber SRF. Im Kloster leben 20 Schwestern. Mehr als sechs Gäste vertrage es daher nicht, findet die Klostergemeinschaft.

Einfachheit zieht: Man sei kein Hotel, das Leben im Kloster müsse einfach bleiben, findet Priorin Irene Gassmann im Interview. Und das Kloster könne keine psychologische Betreuung anbieten. Hierfür seien die Schwestern nicht ausgebildet. Trotzdem sei die Auszeit, die Spiritualität, die Ruhe im Kloster gefragter denn je. Ab und zu müsse man auch Gäste abweisen, damit die Schwestern als Gemeinschaft kurz wieder einmal unter sich seien.

Riegelhaus
Legende: Keystone

Zukunft des Klosters: Die Zahl der Schwestern im Kloster Fahr sinkt tendenziell. Das Kloster öffnet sich auch deshalb immer mehr. Das Restaurant ist offen für alle. Es gibt öffentliche Veranstaltungen. Das Kloster ist auch daran einzelne externe Gebäude an eine Vorsorgestiftung zu verkaufen. In der ehemaligen Bäuerinnenschule ist zudem ein Mehrgenerationenwohnen geplant. Es ziehen also externe Bewohner aufs Klostergelände.

Offen für Veränderung: So oder so sehen die Verantwortlichen eine Zukunft für das Kloster im Aargau. «Wir werden auch künftig hier sein, aber wie genau das Leben im Kloster in fünf Jahren ausschaut, das wissen wir heute noch nicht», sagt Priorin Irene Gassmann. «Ich bin gespannt, wie das in fünf Jahren ausschaut hier», sagt sie.

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