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Krankenkassen-Prämien Hürde für Prämienverbilligung im Aargau sinkt

  • Für das Jahr 2018 standen 316 Millionen Franken an Prämienverbilligungen zur Verfügung.
  • «Abgeholt» wurden bisher erst 278 Millionen Franken, teilt die Regierung mit. 38 Millionen Franken sind also noch verfügbar.
  • Deshalb senkt die Regierung nun den Einkommenssatz von 18,5 auf 17 Prozent. Künftig haben zusätzlich 10'000 Aargauer Haushalte Anspruch auf eine Prämienverbilligung.
  • Der Regierungsrat wolle künftig Personen und Familien des «unteren Mittelstandes angemessen berücksichtigen», schreibt er weiter.

Total hat der Aargau für die Prämienverbilligung im 2018 ein Budget von genau 315,7 Millionen Franken. Daran gibt der Bund 216,8 Millionen Franken. Der Kanton zahlt den Rest. Berechnet wird das Budget je nach Prämienentwicklung eines Kantons, Bevölkerungsstatistik und Beitrag des Bundes.

10'000 Haushalte mehr

Neu sollen also mehr Aargauerinnen und Aargauer Anspruch auf eine Prämienverbilligung erhalten. Profitieren würden 10'000 Haushalte, heisst es beim Kanton auf Anfrage.

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Die SP Aargau spricht in einer Stellungnahme davon, es sei ein «klein(lich)er Schritt in die richtige Richtung». Die Nachbesserung bei den Prämienverbilligungen töne gut, dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass im letzten Jahr «etwa 30'000 Personen» ihre Krankenkassenprämienverbilligung verloren hätten. Dies wegen der Sparmassnahmen des Kantons.

Die zuständige Stelle im Aargau informiert die betroffenen Personen Mitte November schriftlich. Bis Ende Dezember 2018 können sie eine Prämienverbilligung beantragen.

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