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Grosser Ansturm auf Corona-Notkredite im Aargau
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 26.03.2020.
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Kredite für KMU Aargauische Kantonalbank und Hightechzentrum werden überrannt

500'000 Franken oder allenfalls auch mehr – das kann einer Firma im Strudel der Corona-Krise zum Beispiel helfen, die Märzlöhne auszuzahlen, obwohl viel weniger Einahmen verbucht werden können. Am Tag 1 der neuen Überbrückungskredite gab es bei der Aargauischen Kantonalbank (AKB) bereits sehr viele Anfragen. «Den ersten Kredit haben wir um 8.51 Uhr ausbezahlt», sagt die Leiterin Kommunikation und Mediensprecherin der AKB, Christine Honegger. «Die Gesuche kommen im Minutentakt rein, wir sind aber gerüstet».

Die Gesuche kommen im Minutentakt rein.
Autor: Christine HoneggerMediensprecherin Aargauische Kantonalbank (AKB)

Die Bank hat 30 interne Personen im Einsatz, die sich nur um die Antragsformulare und Kredite für die Firmen kümmern. Hinzu kommen die «normalen» 250 Kundenberaterinnen und -berater, die viele der Firmenkunden bereits kennen und auch betreuen. «Wir bemühen uns, dass das Geld rasch auf dem Konto ist und arbeiten auch am Wochenende», sagt Christine Honegger von der AKB weiter.

Die Kredite, bis zu einer halben Million Franken oder mehr, müssen natürlich zurückgezahlt werden. Die Firmen haben fünf bis sieben Jahre Zeit dafür, bestätigt die AKB. Zinsen müssen sie auf den 500'000 Franken keinen bezahlen. Bei höheren Krediten gelten leicht andere Regeln. Überbrückungskredite, die den Betrag von 500'000 Franken übersteigen, werden zu 85 Prozent vom Bund abgesichert. Die Bank beteiligt sich mit 15 Prozent am Kredit.

Hightechzentrum Aargau hat offenes Ohr und Hotline

Jene Firmen, die nicht von den Bundesgeldern profitieren können, dürfen im Aargau Soforthilfe des Kantons beantragen. Dieser hat 300 Millionen Franken in Aussicht gestellt. Die Hilfe gibt es eigentlich erst ab 15. April. Wer es wirklich eilig hat, meldet das dem Hightechzentrum. Dieses wiederum informiert umgehend das Aargauer Innendepartement.

«Viele Unternehmen sind in einer sehr schwierigen Situation und sind verzweifelt. Wir hören zu und nehmen sie ernst», so Martin Bopp, Leiter des Hightechzentrums Aargau auf Anfrage. Das Zentrum betreibt eine Hotline. Hier melden sich momentan viele Malerbetriebe, Künstler, Kosmetikstudios oder Taxifahrer, so Bopp. Er koordiniert die Anfragen zusammen mit seinem Team und überlegt, wo Kurzarbeit oder Bundeshilfe greift und wo der Kanton helfen kann.

Regionaljournal Aargau Solothurn, 12:03 Uhr; buec;bras

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