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Bessere Hilfe bei Herznotfällen im Aargau
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 14.06.2020.
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Kritik an Regierungsrat Bessere Hilfe bei Herznotfällen im Aargau gefordert

Jede Sekunde zählt: Bei Herznotfällen gilt es keine Zeit zu verlieren. Wenn jemand mit Kreislaufstillstand zusammenbricht, sind sofortige Hilfsmassnahmen nötig um bleibende Schäden oder den Tod zu verhindern. Bis eine Ambulanz vor Ort ist, dauert es meistens – auch im besten Fall – zu lange.

Spezielle Hilfs-Massnahmen: In vielen Kantonen, zum Beispiel auch in Solothurn, gibt es für Herznotfälle seit einiger Zeit die sogenannten First-Responder, speziell ausgebildete Laien verteilt im ganzen Kanton. Bei einem Herznotfall werden diese First-Responder alarmiert und sind als Ersthelfer eventuell noch vor einer Ambulanz vor Ort. Sie können so unter Umständen Leben retten.

Aargau hinkt hinterher: In einem Vorstoss im Aargauer Kantonsparlament kritisieren verschiedene Politiker, dass der Aargau bei Herznotfällen zu wenig mache. Sie fordern unter anderem auch im Aargau ein flächendeckendes Netz von First-Respondern. Daneben solle der Kanton auch dafür sorgen, dass es mehr Defibrillatoren gibt und für eine bessere Ausbildung der Bevölkerung sorgen, zum Beispiel über ein Schulfach zur richtigen Reaktion bei Herznotfällen, wie man es im Tessin kennt.

Regierung vertröstet: In seiner Antwort vom Freitag zeigt der Regierungsrat Verständnis für die Forderungen, der Aargau könne sich in diesem Bereich sicher noch verbessern. Allerdings sollen nun nicht sofort Massnahmen ergriffen werden. Die Regierung vertröstet die Politiker auf die gesundheitspolitische Gesamtplanung. Diese soll in ca. zwei Jahren vorliegen und dort seien dann auch First-Responder und Defibrillatoren ein Thema.

Regionaljournal Aargau Solothurn 17:30 Uhr;

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