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Legende: Audio Ob die Schüler in Solothurn am 15. März auch wieder auf die Strasse gehen, wie hier ihre Kollegen in Basel im Januar? abspielen. Laufzeit 01:41 Minuten.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 06.03.2019.
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Nächster Klimastreik Kanti-Schüler werden fürs Streiken nicht mehr dispensiert

Am Klimastreik im Januar war die Kantonsschule Solothurn mit einer liberalen Praxis aufgefallen. Jetzt macht sie eine Kehrtwende.

So war's am 18. Januar: Rund 250 Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Solothurn beteiligten sich am Klimastreik. Die Schulleitung war diesem Anlass wohlgesonnen, um am Streik teilzunehmen konnten sich die Kantischüler dispensieren lassen. Kanti-Rektor Stefan Zumbrunn sagt: «Der Klimastreik begann zur selben Zeit wie der Unterricht, als der Streik nach zwei Lektionen vorbei war, kamen die Jugendlichen in die Schule.»

Am 18. Januar 2019 hat der Klimastreik das Solothurner Rathaus erreicht.
Legende: Am 18. Januar 2019 hat der Klimastreik das Solothurner Rathaus erreicht. SRF

So wird's am 15. März: Am 15. März steht wieder ein Klimastreik auf dem Programm. Dieses Mal erhalten die Kantischüler aber keine Dispens mehr. Auch für ähnliche Veranstaltungen werde es künftig keine Dispensen mehr geben, teilte Kanti-Rektor Stefan Zumbrunn jüngst den Schülerinnen und Schülern mit.

Am 18. Januar 2019 hat der Klimastreik das Solothurner Rathaus erreicht.
Legende: Für solche Aktionen erhalten Solothurner Kanti-Schüler keinen Dispens mehr. SRF

Das steckt dahinter: Hat sich etwa der Kanton eingeschaltet und die Kantonsschule Solothurn für ihre liberale Praxis gerüffelt? Nein, betont Stefan Zumbrunn: «Die Regelung von Absenzen und Dispensationen ist allein Sache der Schule». Trotz Sympathie dafür, dass sich Schüler für den Schutz des Klimas einsetzen wollen, stünden Streiks im Widerspruch zur gesetzlich vorgeschriebenen Präsenzpflicht, begründet der Rektor die Kehrtwende. Die Dispensation für den Unterricht am 18. Januar sei von Anfang an als einmalige Sache geplant gewesen.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Dupond  (Egalite)
    Am Samstag und Sonntag kann man a Discretion Landfriedenbrechen und Polizisten pruegeln. Aber wenn man eine Arbeits- oder Schulstunde verstreikt schlaegt das System zurueck. Gnadenlos!. Ein linker Leerer, der zwar keine Schulstunde schwaenzte, aber einer der wenigen war, die je wegen Landfriedensbruch und Gewalt gegen Beamte verurteilt wurde, staunte Baukloetze, als er unter Protestgeheul seiner Gesinnungsgenossen und der SystemMassenMedien disziplinarisch ohne Pension gegosst wurde....
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  • Kommentar von Martin Pfyffer  (coruja)
    Beschämend! Sich fürs Klima einsetzen, für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen ist viel wichtiger als sämtlicher Kanti-Stoff. Macht weiter, Schülerinnen und Schüler!
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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
    Na, da bin ich mal gespannt, wieviele dieser Mainstream-Kanti-Schüler nie in die USA fliegen werden.... sie können sich da die herrlichen Landschaften und Nationalparks auf Google Earth und Street View anschauen.... find ich persönlich positiv, wenn mir da drüben weniger Schweizer über den Weg laufen.
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    1. Antwort von David Brunner  (db)
      Das geht wohl den Schülern grad ähnlich wie Ihnen, sie werden die amerikanischen Nationalparks wohl meiden, so lange Sie sich dort herumtreiben...
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    2. Antwort von Alfred Schläpfer  (191.5yenokavan)
      Ducrey, der positiven Effekt Ihrer Migration in die USA klingt für die Schweiz langsam ab, aber der Kollateralschaden für Ihr Gastland schlägt bis zum heutigen Präsidenten durch.
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