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Naturmuseum Solothurn Wissenschaft: Solothurner Katzen fangen seltene Mäuse

  • Das Museum sammelt die toten Nager, welche die Katzen in den Kantonen Solothurn und Bern nach Hause bringen.
  • Mehr als 400 Mäuse und andere kleine Säugetieren gaben die Katzen-Halter seit Mai ab, wie das Naturmuseum Solothurn mitteilt.
  • Dabei gab es für die Verantwortlichen auch Überraschungen: Hausspitzmäuse wurden häufiger abgegeben als erwartet.
  • Das Projekt «Zeig' mir Deine Maus, Katze!» läuft noch bis Ende November.
Katze Maus
Legende: zvg/Naturmuseum Solothurn

Bislang konnten 17 verschiedene Arten von Kleinsäugetieren nachgewiesen werden, darunter seltene Arten wie die Zwergspitzmaus oder der Gartenschläfer. Die Resultate fliessen in den neuen Verbreitungsatlas der Säugetiere der Schweiz und Liechtenstein ein.

«Es wurde ein grosse Breite von Tieren abgegeben. Es gibt in der Region 30 Arten von Kleinsäugetieren. Wir konnten dank der Aktion 17 Arten, auch seltene, nachweisen», freut sich Thomas Briner, Leiter des Museums, im Interview mit SRF. Alle Tiere werden einzeln analysiert und ihre Art bestimmt.

Mäuse als Beutetiere

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  • Die 1,4 Millionen Freigänger-Katzen in der Schweiz erbeuten nach Schätzungen 10 Millionen Mäuse und andere Kleinsäuger pro Jahr.
  • Die Sammlung läuft noch bis Ende November.
  • Die Katzen-Halter können den toten Kleinnager einfach in einen Plastiksack legen, den Fundort anmerken - und das Päckli etwa bei einem Tierarzt abgeben.

«Wir freuen uns über die vielen abgegebenen Hauspitzmäuse, das ist eine Überraschung. Spitzmäuse denkt man immer, die seien selten. Feldmäuse sind eher präsent», sagt Briner im Interview mit SRF. Das zeige, dass das Tier mehr vorkomme als gedacht.

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