Zum Inhalt springen

Header

Audio
Ist noch keine Erfolgsgeschichte: Olten Südwest.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 29.04.2020.
abspielen. Laufzeit 03:34 Minuten.
Inhalt

Olten Südwest Kritiker wollen keine Hochhäuser

Olten tut sich schwer mit seinem neuen Quartier Olten Südwest. Seit fünf Jahren stehen in der ehemaligen Kiesgrube grosse Wohnblocks. Von den 450 Wohnungen stehen im Moment aber etwa 150 leer. Die Wohnungen sind zwar relativ preiswert, haben aber beispielsweise keinen Balkon.

Dies soll bei den nächsten Bau-Etappen anders werden. Auch soll die bisher eintönige und dichte Überbauung geändert werden. Dazu hat die Stadt Olten unter anderem einen neuen Gestaltungsplan aufgelegt. Dagegen sind nun mehrere Einsprachen eingegangen, wie es auf Anfrage bei der Stadt heisst.

Modell Stadtquartier
Legende: So soll das Quartier gemäss Masterplan einmal aussehen, wenn es fertig gebaut ist. zvg / Stadt Olten

Einsprachen gab es unter anderem wegen der Verkehrsbelastung und der geplanten Hochhäuser. Diese hätten eine Höhe von bis zu 43 Metern. Ein Kritiker der Hochhäuser, der selber aber nicht einspracheberechtigt ist, ist Christian Ginsig.

Der GLP-Stadtparlamentarier sagt, dass die Hochhäuser das Stadtbild markant verändern würden. Verdichtetes Bauen sei in der heutigen Zeit nötig, aber nicht in dieser Form. Ganz generell kritisiert Christian Ginsig auch die bisherigen Bauten im Quartier, sie seien «architektonisch eintönig» und qualitativ schlecht gebaut.

Blick in ehemalige Kiesgrube
Legende: Blick in die ehemalige Kiesgrube, in der das Quartier weiter entstehen soll. Links die bestehenden Wohnblocks. SRF / Andreas Brandt

Aufseiten der Stadt betont Kurt Schneider, Leiter Direktion Bau, dass der nun vorliegende Gestaltungsplan ein Fortschritt sei. Durch die Hochhäuser sei eine abwechslungsreichere Bebauung des Quartiers möglich, mehr Freiräume und auch mehr Grünflächen.

Dies hängt damit zusammen, dass dem Investor ein gewisses Bauvolumen vertraglich zusteht. Wolle man also mehr Freiflächen, dann müsse man an anderen Orten höher bauen, so Schneider. Und weiter: «Die Hochhäuser sind für das Stadtbild verträglich.»

Als nächstes ist nun der Stadtrat an der Reihe. Er muss die Einsprachen behandeln.

Wohnblock
Legende: Im Moment stehen rund 150 der 450 Wohnungen in den bestehenden Wohnblocks leer. SRF / Andreas Brandt

Regionaljournal Aargau Solothurn, 29.04.2020, 17:30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    Wohnhochhäuser: Will das die Bevölkerung wirklich?

    Ist die Akzeptanz von Wohnhochhäusern und dem verdichteten Bauen wirklich gestiegen, oder wird hier aus der Wohnungsnot in den Agglomerationen schnell eine Tugend gemacht?