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Schweden und Deutsche berichten über die «Grüezi»-Operette.
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Operette in Burgäschi «Grüezi» interessiert Schweden – aber Schweizer nicht

Es ist das Schweizer Wort überhaupt: «Grüezi». Die freundliche Begrüssung verfing jedoch beim Operettenpublikum kaum. Statt 10'000 Besucher haben das Stück «Grüezi» der Bühne Burgäschi nur gerade 7000 besucht.

Der musikalische Leiter der Operette Reimar Walthert sieht dafür einen Grund.

SRF: Warum lief es nicht wie erhofft?

Reimar Walthert: Ich glaube, es hat vor allem mit dem Stück zu tun. Es ist wirklich sehr unbekannt. Diese Skepsis spürten wir auch beim Publikum beim Vorverkauf. Nach der Premiere verkauften wir dagegen mehr Billette als sonst die letzten zehn Jahre. Aber das genügte nicht, um den Vorverkauf auszugleichen.

Die Bühne Burgäschi schreibt damit ein Defizit. Was heisst das nun für die Zukunft?

Die einfache Antwort ist: wir müssen nächstes Mal einfach ein bekannteres Stück spielen. Das gibt es manchmal. Operette ist ein Risikogeschäft. Es darf auch mal einen Verlust geben, wir sind eine Non-Profit-Organisation.

Würden Sie dieses Stück trotzdem nochmals spielen?

Vielleicht nicht gleich nächstes Jahr. Auf der anderen Seite bin ich stolz, haben wir es gemacht. Ich glaube, es war es wert. Wir hatten eine grosse Beachtung. Zwei Radiostationen aus Schweden und der Bayrische Rundfunk haben über uns berichtet. Das alles nützt aber natürlich nichts, wenn das lokale Publikum ausbleibt.

Das Gespräch führte Bruno von Däniken.

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