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Sprayerei mit dem Spruch "Hate the State"
Legende: So haben selbsternannte Staatshasser die Solothurner Altstadt versprayt. SRF
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Aargau Solothurn Solothurner Altstadt so stark versprayt wie lange nicht mehr

In der historischen Solothurner Innenstadt haben Sprayer mehrere Hausfassaden versprayt. So viele grossflächige Graffitis auf einmal gab es schon lange nicht mehr. Jetzt ermittelt die Polizei.

So etwas hat es in der Solothurner Altstadt schon lange nicht mehr gegeben: Sprayer haben auf einem halben Dutzend Hausfassaden grossflächig ihre Botschaften hinterlassen. «Hate the State» und «F**** the Police» sprühten sie auf die Wände.

Graffiti auf einer Hausfassade.
Legende: Sprayer haben ihre Botschaften in der Altstadt hinterlassen. SRF

Bei der Solothurner Stadtpolizei ist bereits eine Anzeige eingegangen. Die Polizei versucht nun auch andere Hausbesitzer zu einer Anzeige zu bewegen. So möchte man die rechtliche Grundlage für weitere Ermittlungen schaffen, sagte der Vize-Kommandant der Stadtpolizei, Walter Lüdi, gegenüber dem Regionaljournal «Aargau Solothurn» von Radio SRF.

Graffiti-Bekämpfung über die Kantonsgrenzen

Die Polizei möchte die Sprayer ermitteln. Dies hält Lüdi durchaus auch für möglich. Einerseits kenne man die Szenen. Andererseits arbeite man mit den anderen Kantonen zusammen. Die Chancen seien intakt, so Lüdi.

Audio
«Sprayereien in der Stadt Solothurn» (31.07.2013)
01:31 min
abspielen. Laufzeit 01:31 Minuten.

Zu den Motiven der Sprayer kann die Polizei noch nichts sagen. Manchmal seien die Sprayer politisch motiviert. Oft wollten sie sich jedoch auch einfach in Szene setzten, ist Walter Lüdi überzeugt.

So oder so sind die Graffitis illegal. Den Tätern drohen Bussen oder, wenn es sich um Jugendliche handelt, auch gemeinnützige Arbeit.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Ernst Jacob , Moeriken
    Es ist unbeschreiblich, wie die heutige Jugend eine derart wertvolle historische Innenstadt verschandeln kann, wie kann eine Jugend, die doch alles hat und alles darf, so etwas Unwürdiges und Beschämendes tun? Dabei ist es doch illegal, war gar auch noch politisch?! Ich würde sofort per Notrecht ein nationales Jugend-Ueberwachungsprogramm einführen, damit so etwas in unserem einzigartigen Land nie wieder passieren kann. Das war jetzt meine Gutmenschen-Festrede zum nationalen Tag des Vergessens.