Zum Inhalt springen

Header

Audio
Mit-Kuratorin der Zart 2020, Brigitte Müller, über spezielle Kunst an speziellen Orten der Stadt Solothurn
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 03.07.2020.
abspielen. Laufzeit 04:05 Minuten.
Inhalt

Stadt Solothurn Ungewöhnliche Kunst an ungewöhnlichen Orten

Normalerweise betrachtet man Kunstwerke in einem Museum. Dort stehen sie gut geschützt und aufbewahrt fürs Publikum bereit, welches für die Kunstbetrachtung meistens Eintritt bezahlt. In der Stadt Solothurn funktioniert das ab Samstag anders. Es gibt neue Kunst im öffentlichen Raum. «Das soll auch Leute ansprechen, die nicht unbedingt ins Kunstmuseum gehen», sagt Brigitte Müller, Präsidentin des Kunstvereins Solothurn, gegenüber SRF.

Astkuppel in einem Park
Legende: Im kleinen Park an der Römerstrasse ist ein Werk nach dem Konzept des italienischen Künstlers Leone Contini am Wachsen. Zart 2020, Urs Amiet

Als Teil der Feierlichkeiten zum 2000-jährigen Stadtjubiläum lancieren der Kunstverein Solothurn und das Haus der Kunst St. Josef respektive dessen Leiter Reto Emch eine spezielle Kunstausstellung. Während fast drei Monaten sind auf ausgewählten Plätzen und in speziellen Räumen der Stadt Solothurn frei zugänglich Kunstwerke zu sehen, die spezifisch für einen Ort angefertigt wurden. Viele nehmen Bezug zum historischen Ort, wo sie stehen. Es sind auch Gebäude geöffnet, die sonst nicht zugänglich sind.

An der Ausstellung namens «Zart 2020» beteiligen sich 17 nationale und internationale KünstlerInnen. Sie gestalten Kunst an (meist) bekannten Orten der Stadt Solothurn, sei es am Baseltor, bei der St. Ursen-Kathedrale oder in der Goldgasse. Man könne bei einem Spaziergang durch die Stadt Solothurn auch mal unerwartet über ein Kunstwerk «stolpern», sagt Mit-Initiantin Brigitte Müller über die Ausstellung.

Zart 2020 war nie als Grossanlass geplant.
Autor: Brigitte MüllerPräsidentin Kunstverein Solothurn

Am Samstag wurde «Zart 2020» mit einem geführten Rundgang durch die Stadt eröffnet, wegen der Coronapandemie einen Monat später als ursprünglich geplant. Anschliessend bleiben die Kunstwerke bis Ende September. Man kann die Kunstwerke allein oder in einer geführten Gruppe besichtigen. Jetzt, in Coronazeiten, quasi ideal: «Die Kunstausstellung war nie als Grossanlass geplant. Es gibt auch keine Parcours. Man soll sich auch mal hinsetzen, geniessen, bleiben oder dann weitergehen», so Brigitte Müller, Präsidentin des Kunstvereins Solothurn weiter.

Regionaljournal Aargau Solothurn 17:30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen