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Ständeratswahl Aargau Marianne Binder soll für die CVP einen Sitz holen

Die Delegiertenversammlung nominiert ihre Parteipräsidentin und Grossrätin einstimmig und mit viel Applaus.

Marianne Binder wird nominiert
Legende: Die CVP-Basis hat soeben Marianne Binder als Kandidatin für den Ständerat nominiert. SRF/Stefan Ulrich

Es lief alles nach dem Drehbuch der Parteileitung. Die Parteileitung schlug Marianne Binder zur Nomination vor. Die Delegierten unterstützten diesen Vorschlag, und zwar einstimmig und mit viel Applaus.

Aus Sicht der Basis ist die Präsidentin der CVP Aargau offenbar die einzig richtige Kandidatin. Sie sei humorvoll und könne zuhören, war aus dem Plenum zu hören. Aber auch ihre sachliche und konsensorientierte Politik wurde gelobt.

Gut vernetzt und sehr aktiv

Marianne Binder ist seit April 2013 im Grossen Rat. Seit Anfang 2016 ist sie Präsidentin der CVP Aargau. Die nationale Politik kenne Marianne Binder aus ihrer Tätigkeit als Kommunikationschefin der CVP Schweiz, unterstrich Wahlkampfleiter Andre Rotzetter. Sie sei politisch auf allen Ebenen gut vernetzt.

Zudem vertrete Marianne Binder sehr glaubhaft die Werte der CVP und schaffe es mit ihren pointierten Voten gehört zu werden. Ausserdem sei die Kandidatin nahe an der Basis. Sie setze sich für den Rechtsstaat ein, Familienpolitik sei ihr wichtig, aber auch die Wirtschaft und die Bildung.

Kritische Stimmen waren an der Delegiertenversammlung in Aarau nicht zu hören. Dass Marianne Binder nominiert wird, war zu erwarten. Schon früher im Jahr hatte die Parteileitung nämlich entschieden, der Basis nur einen Einervorschlag zu präsentieren.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Alex Schneider (Alex Schneider)
    Weil sie zurzeit keine Mehrheit haben, sind die Mitte-Parteien gezwungen, sich einmal nach links und ein anderes Mal nach rechts zu bewegen. Das ist wahltaktisch keine attraktive Position, für den politischen Fortschritt aber nötig. Ein anderes Mittel, den Einfluss zu vergrössern, wäre das Ergreifen von Volksinitiativen, um eigenständig Themen zu setzen. Dazu sind die einst erfolgsverwöhnten bürgerlichen Parteien aber zu bequem.
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