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Zementwerk von oben
Legende: Zement ist das Kerngeschäft von Holcim. Im Bild: Zementwerk in Siggenthal. Keystone
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Aargau Solothurn Stellenabbau bei Holcim trifft Produktionsentwicklung Holderbank

Die Grossfusion mit dem französischen Konzern Lafarge kostet beim Schweizer Zementriesen Holcim Stellen. Das Unternehmen wird rund 120 Arbeitsplätze an den Standorten in Zürich und Holderbank AG streichen. Betroffen ist im Aargau die Produktionsentwicklung.

Grund für den Stellenabbau sei die Reorganisation der Konzernverwaltung im Hinblick auf die Fusion zur neuen LafargeHolcim, teilte Holcim am Mittwoch mit. Das Ziel sei die Schaffung einer schlanken Organisation mit «starken Länderorganisationen, regionalen Management-Plattformen sowie Zentralfunktionen».

Alleine in Holderbank arbeiten rund 350 Personen für Holcim. Ob der Stellenabbau zu Entlassungen führt, ist noch unklar, wie ein Holcim-Sprecher der Nachrichtenagentur sda sagte. Holcim habe mit den Arbeitnehmervertretern in der Schweiz den Konsultationsprozess lanciert, um die Auswirkungen auf die betroffenen Mitarbeitenden zu minimieren.

Die Umsetzung der neuen Organisation ist für Anfang 2016 geplant, nach Abschluss aller Dialoge mit den Sozialpartnern in der Schweiz und Frankreich.Am Dienstag hatte bereits die französische Lafarge den Abbau von 380 Stellen angekündigt.

Grossfusion Holcim und Lafarge

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  • Holcim und Lafarge wollen sich im Juli zum weltgrössten Zementkonzern zusammenschliessen
  • LafargeHolcim wird fast 140'000 Mitarbeiter und über 33 Milliarden Franken Jahresumsatz haben
  • Weltkonzern Holcim hat die Wurzeln in der aargauischen Portlandcement-Fabrik in Holderbank (1912 von Adolf Gygi gegründet)

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