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Legende: Audio Mit der Polizei auf den Rastplätzen der A1 abspielen. Laufzeit 05:22 Minuten.
Aus Echo der Zeit vom 12.07.2019.
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Tetris mit LKWs Die Brummi-Fahrer und ihre ewige Suche nach Parkplätzen

Die Parkplatzsituation für Lastwagenfahrer wird immer schwieriger. Die Autobahnrastplätze sind überfüllt und auch abseits der Autobahnen sind kaum LKW-Parkplätze vorhanden. In der Schweiz sorgt in verschiedenen Kantonen die Polizei dafür, dass die Lastwagenfahrer doch noch einen Platz finden.

Polizeiauto auf einem Autobahnrastplatz.
Legende: SRF

Im Kanton Solothurn sind die Polizisten Darko Krstic und Boris Boss jeweils in der Ferienzeit abends am Koordinieren. «Es ist ein wenig wie Tetris spielen. Wir schauen, dass Nischen gefüllt werden und wir das Optimum herausholen können, das bei dieser Infrastruktur möglich ist», sagt Boss.

Eng parkierte Lastwagen.
Legende: SRF

Wenn um 22 Uhr die letzten Lastwagen auf den Parkplatz rollen, dann beginnt das Nachtfahrverbot. Nun müssen die Fahrer anhalten. Bei einem vollen Parkplatz müssten sie jedoch eigentlich weiterfahren. So lassen die Polizisten die LKWs auch an Orten halten, wo es eigentlich verboten wäre. «Es ist eben auch wichtig, dass die Fahrer irgendwo halten und sich erholen können», sagt Boris Boss. So könne man Unfälle tagsüber vermeiden.

Polizist spirhct mit Lastwagenchauffeur.
Legende: SRF

Die Parkplatzsituation verschärft sich noch, wenn nun im Ferienreiseverkehr die Wohnmobile und Wohnwagen-Gespanne auffahren.

«Schlimm sind jene, die mit dem Camper kommen und Lastwagenparkplätze besetzen», sagt Lastwagenfahrer Daniel Gretsch. Die Polizisten vermitteln dann jeweils und sorgen dafür, dass alle einen Parkplatz erhalten.

Camper auf LKW-Parkplätzen.
Legende: SRF

Dass die Polizei bei den LKW-Fahrern beim Parkieren ein Auge zudrückt, sorgt da und dort auch für Kritik. «Eigentlich sollte gleiches Recht für alle gelten», meint ein Tankstellenangestellter. Doch bei den Lastwagenfahrern kommt die Hilfe der Polizei gut an. Beispielsweise beim ungarischen Fahrer Lazlo: «Das gibt es in ganz Europa nicht. Die Polizei-Kollegen helfen hier. Das ist super. In Deutschland werden wir immer weggejagt oder müssen Bussen zahlen».

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