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Unfall in Nesselnbach AG Bundesgericht: Todesfahrer muss ins Gefängnis

Ein zerstörtes Auto in einem Feld
Legende: Das Unfallauto in Niederwil. Der Autofahrer, der das Mädchen tödlich verletzt hat, hatte den Führerschein auf Probe. zvg/Kantonspolizei Aargau

Zu schnell unterwegs: Im September 2016 ist ein junger Mann im aargauischen Nesselnbach ausserorts mit mindestens 103 km/h in eine Rechtskurve gefahren. Er verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Tödlicher Unfall: Der heute 25-Jährige hat in der Folge ein achtjähriges Mädchen totgefahren. Ein weiteres Kind wurde beim Unfall nur durch Zufall nicht verletzt.

Aargauer Urteile: Das zuständige Bezirksgericht verurteilte ihn unter anderem wegen fahrlässiger Tötung. Das Aargauer Obergericht bestätigte im vergangen Dezember das Urteil.

Definitives Urteil: Das Bundesgericht hat nun dem Obergericht Recht gegeben. Der Mann muss damit 12 Monate in Gefängnis. Weitere 18 Monate muss er absitzen, wenn er sich nochmals etwas zu Schulden kommen lässt.

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25 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (jolanda)
    Es ist sehr schockierend, wie viele Mitkommentatoren dieser "junge Mann" in Schutz nehmen! Der heute "25-Jährige" hat mit seiner Raserfahrt ein Kind getötet! Hätte er die Kurve mit angepasster Geschwindigkeit (statt mit 103 Km/h) durchfahren, würde das Mädchen noch leben! Fazit: Der "Unfall-Fahrer" 1), gehört unbedingt 2 Jahre in einen harten Strafvollzug! 1) Alle möglichen Betitelungen wurden verwendet, um ja nicht seine Nationalität nennen zu müssen!
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    1. Antwort von Mario Gutknecht / SRF
      Guten Tag Herr Bolliger. SRF nennt die Nationalität nur, wenn es zum Verständnis der Meldung nötig ist. Es handelt sich in diesem Fall übrigens um einen Schweizer Autofahrer.
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  • Kommentar von Jürg Brauchli (Rondra)
    Ein Urteil, ein Witz! Da würde ich sogar die Eltern verstehen, wenn sie sich zu etwas Unbedachtem hinreissen lassen würden.
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  • Kommentar von Hans Fürer (Hans F.)
    Ob dieser Fahrer mit seinem Anwalt sogar noch vor den Europäischen Menschengerichtshof gehen wird, statt einzusehen, dass er aus gröbster Fahrlässigkeit einem Kind das Leben genommen hat und froh sein darf, mit einer so milden Strafe davon gekommen zu sein? Dass er das erste und das zweite Urteil bis hin zum Bundesgericht gezogen hat, zeugt von einer extremen Uneinsichtigkeit.
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Noe. Das ist sein gutes Recht. Da er weit unter der Rasergrenze blieb, ist ein Unbedingter - falls er nicht vorbestraft wird - zumendest sehr fragwuerdig....
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