Zum Inhalt springen

Header

Audio
Bargäste infizieren sich in Spreitenbach
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 29.06.2020.
abspielen. Laufzeit 02:15 Minuten.
Inhalt

Verbindungen zum Zürcher Fall 20 Barbesucher infizieren sich in Spreitenbach

  • Im aargauischen Spreitenbach sind im Umfeld einer Bar über 20 Personen mit dem Coronavirus infiziert worden.
  • In der betroffenen Bar hielten sich mehr als 100 Gäste auf, sie wurde vom Besitzer bis mindestens Ende Woche geschlossen.
  • Die Ansteckungen hängen laut Behördenangaben mit «grosser Wahrscheinlichkeit» mit den Ansteckungen vom 21. Juni in einem Zürcher Club zusammen.

Dass es einen Zusammenhang mit dem Fall in der Stadt Zürich gibt, sei «bisher eine Hypothese», sagt Kantonsärztin Yvonne Hummel. Ein Teil der Spreitenbacher Bargäste habe sich auch an der betroffenen Party in Zürich aufgehalten. «Da darf man von derselben Infektionskette ausgehen.»

Weitere Ansteckungen möglich

Angesichts der über 100 Gäste, die sich am Abend in der Spreitenbacher Bar aufgehalten haben, hält es die Kantonsärztin für denkbar, dass noch weitere Ansteckungen bekannt werden.

Die Kompetenz- und Koordinationsstelle für das Contact Tracing im Kanton Aargau bearbeitet den Fall und kontaktiert weitere Kontakte der infizierten Personen. Dort wo nötig, wird eine Quarantäne angeordnet. Wie viele Personen davon betroffen sein werden, ist noch unklar.

Contact-Tracing funktioniert

Im Gegensatz zum Zürcher Fall funktioniere das Contact-Tracing in Spreitenbach gut, sagt Kantonsärztin Hummel. «Wir haben die Präsenzliste umgehend erhalten.» Zudem handle es sich nicht wie in Zürich um einen Club, sondern um eine Bar mit Tischsystem. «Die den Tischen zugeordneten Personen existieren auch tatsächlich.» In Zürich hatte der Clubbetreiber den Behörden zahlreiche erfundene Mailadressen mit Fantasienamen übergeben.

Regionaljournal Aargau Solothurn, 29.06.2020, 17:30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

33 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Daniel Gerber  (Daniel1961)
    Der Bundesrat hat die Verantwortung zu früh an die Kantone abgeschoben. Man sieht jetzt was geschieht. Die Leute werden unvorsichtig und die Schutzkonzepte werden zu laschen in Bars und Clubs durchgesetzt. In den Zügen und ÖV's sollte man Maskenpflicht einführen, und zwar ab sofort. Der Bund soll die Verantwortung wieder übernehmen und den Kantonen klare Anweisungen geben, was zu machen ist. Wie sofortige Schließung von Clubs, Bars und etc, wenn sie sich nicht streng an die Schutzkonzepte halten
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Kari Raeschter  (K. Raeschter)
    Clubs sofort wieder schliessen und auch Demos verbieten. Denn an diesen Orten werden Vorschriften mit Füssen getreten mit Gefährdung für andere. Auch an den Seen sollten ab gewissen Zeiten die Plätze und Promenaden, welche für Partys entfremded werden, entweder stärker überwacht und geschlossen werden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Patricia Mutaleno  (Patricia Mutaleno)
    Selber schuld! Wie viele haben sich gegen die schlimmen Massnahmen gewehrt und wollten das sofort und plötzlich alles wieder offen ist. Wegen Einschränkungen der Grundrechte. Und was ist denn mit den Menschen in den Quarantäne? Sollen die auch demonstrieren wegen den Grundrechten? Oder besser Freiheitsberaubung. Und Bern schaut einfach zu und kann sich nicht durchsetzen. Corona ist aktueller denn je. Begreift das endlich!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Danke; das Problem ist ja (wie in einem Radio-Interview mit Dr. Charles Benoy von der Psychiatrischen Universitätsklinik Basel zu hören): diejenigen, die "unter Schock" waren/sind: Risiko-Menschen, Aeltere, die "Vergessenen", solche, die Krankheit und Tod nahekamen..haben ja erst vor wenigen Tagen vorsichtig mit Aus-Gehen, mit Sozialleben begonnen. Sie sind noch gar nicht sichtbar in der Oeffentlichkeit; wollen "nicht weiter stören". Und sind jetzt erst "back home". Wollen wir das so?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Nico Stäger  (Nico Stäger)
      Wer ist in Quarantäne und wieso? Jeder kann sich zu 100% vor dem Virus und einer Quarantäneanordnung schützen durch Abstand, Hygiene, keine Menschenansammlungen (Parties, etc), Mindestabstand einhalten, FFP2 Masken (Fr. 7.- im Handel). JEDER!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen