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Viele Wildschweine im Kanton Solothurn
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 17.01.2020.
abspielen. Laufzeit 01:53 Minuten.
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Wegen Wildschwein-Schäden Solothurner Jäger erhalten Verstärkung aus anderen Kantonen

Wildschweine richten im Kanton Solothurn hohen Schaden an. Deshalb wurden letztes Jahr besonders viele erlegt.

Die Ausgangslage: Das grosse Futterangebot im letzten Winter hat dazu geführt, dass es seit dem Frühling besonders viele Wildschweine gibt. Jetzt sieht die Futter-Situation allerdings ganz anders aus. Weil es in den Wäldern kaum noch Buchnüsse und Eicheln gibt – davon ernähren sich die Wildschweine am liebsten – suchen die Tiere seit Herbst auch ausserhalb des Waldes nach Nahrung.

Die Folgen: Viele Wildschweine und wenig Futter: diese Kombination bereitet den Jägern und den Bauern grosse Probleme. Die Wildschweine suchen in den Wiesen nach Fressbarem. Meistens suchen sie Würmer, Käferlarven oder Mäuse. Nachdem die Wiesen von den Wildschweinen durchsucht worden sind, sehen sie oft so aus, als wären sie gepflügt worden.

Die Jäger: Um die Schäden möglichst gering zu halten, reduzieren die Jäger den Wildschweinbestand. Sie setzen zum Beispiel Nacht-Zielhilfen ein, mit denen Wildschweine auch bei schlechten Lichtverhältnissen sicher erlegt werden können. Seit diesem Jahr werden am Jurasüdfuss auch auswärtige Jägerinnen und Jäger aus den Kantonen Bern und Luzern eingesetzt.

Die Jagdhunde: Bis Februar kommen ausserdem speziell geschulte Jagdhunde zum Einsatz, welche wissen, wie sie die Wildschweine aus einem grossen Dickicht hinaustreiben können. Dank der ausgebildeten Jagdhunde und den neuen technischen Hilfsmitteln wurden 2019 im Kanton Solothurn 750 Wildschweinen erlegt. Normalerweise sind es 250 bis 300.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Wer kümmert sich und wie, um die vielfachen Schäden (Vergiftung-Zerstörung von Ökosystem und Umwelt, Verbauungen- Zubetonierungen von lebensnotwendigem AGRAR-Land, welche "Menschen" in der Schweiz seit Jahrzehnten und bewusst anrichten?
  • Kommentar von S. Borel  (Vidocq)
    Wieso rotten wir diese Wildschweine nicht analog Wolf und Luchs auch aus? Damit hätten wir dann null Schäden?
  • Kommentar von Peter Brudermann  (Peter Brudermann)
    Wenn man sieht, wie viel Mais die Jäger den Wildschweinen füttern, versteht man bald, dass die Jäger selber am Überbestand der Wildschweine mit schuld sind.
    1. Antwort von Gaston Ennetbadener  (Guramakonda)
      Ich denke, da hat jemand nicht allzu viel Ahnung. Falls Sie wirklich Interesse an der Thematik haben, dann empfehle ich Ihnen, sich eingehender damit auseinanderzusetzen. So ist es nicht mehr als ein oberflächliches Argument, welches sich nicht halten lässt!