Weihnachten: Wann ist eine Dekoration zu kitschig?

Eine Firma aus Schönenwerd hat rund ein Dutzend Shoppingcenter in der Schweiz festlich geschmückt. Dabei sind die Geschmäcker völlig unterschiedlich. In der Deutschschweiz haben die Shoppingcenter andere Vorlieben als in der Romandie.

Sie seien die Vorreiter bei den Weihnachtsdekorationen gewesen, sagt die Geschäftsführerin der Weibel Wunderwelt, Melanie Moll, gegenüber Radio SRF. Vor fast 20 Jahren hat ihr Vater mit Weihnachtsdekorationen begonnen. Zuerst vermietete er nur einzelne Figuren.

Dabei blieb es jedoch nicht. Inzwischen dekoriert die Firma grössere Flächen. Es entstehen quasi kleine eigene Welten mit Weihnachtsmännern, Häuschen, Tannenbäumen und Tierchen. Es sind Weihnachtsdekorationen, wie es sie in den USA schon länger gibt.

Romands wollen Stall

Dies gilt zumindest für die Deutschschweiz. In der Westschweiz wollen die Shoppingcenter eher traditionelle Weihnachtsmotive, erklärt Melanie Moll. Maria, Josef und das Jesuskind in einem Stall seien dort beliebter.

Melanie Moll setzt lieber die Winterszenen um. Dies entspreche mehr unseren Vorstellungen von Weihnachten. Dabei schaut sie, dass die Dekoration nicht zu kitschig ist. Für Moll heisst das, dass man nicht allzu viele Farben kombiniert und es nicht zu viel blinkt.