Zum Inhalt springen
Inhalt

Wie umgehen mit Drohnen? Sarmenstorf ruft zur Respektierung der Privatsphäre auf

Drohnen werden immer beliebter. Sie stören aber auch viele Menschen, beispielsweise im aargauischen Sarmenstorf.

Die Situation: Nach Angaben der Versicherung Axa gibt es in der Schweiz bereits mehr als 100'000 Drohnen. Auch die Gemeinde Sarmenstorf hat festgestellt, dass besonders in den Sommermonaten vermehrt Hobby-Piloten ihre Geräte fliegen lassen. «Die haben natürlich Spass am Fliegen», sagt Gemeindeammann Meinrad Baur.

Das Problem: «Die Leute, die im Garten die Sonne geniessen, fühlen sich von den Drohnen gestört», so Baur weiter. Einerseits sei der Lärm ein Problem, andererseits die Privatsphäre. «Man weisst ja nicht, wo die Bilder landen, welche die Drohne macht.» Die Gemeinde weist deshalb in einer aktuellen Mitteilung Drohnen-Piloten daraufhin, die Privatsphäre zu respektieren.

Eine mögliche Lösung: Einen Schritt weiter gehen die Gemeinden im Oberen Fricktal. Vor zweieinhalb Jahren führten sie eine Bewilligungspflicht für Drohnen ein. «Das hat sich gelohnt. Wir haben so Klarheit geschaffen, die Leute müssen nun ein Formular ausfüllen, so haben sich die meisten Fragen geklärt», bilanziert Fricks Gemeindeammann Daniel Suter. Allerdings gäbe es nach wie vor Reklamationen wegen Drohnen.

Grafik Drohnen
Legende: Video Schärfere Regeln für Drohnen gefordert abspielen. Laufzeit 02:28 Minuten.
Aus Tagesschau vom 09.09.2018.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
    Bis 30kg, entspricht ca 2 Strohballen, können so tief fliegen wie sie wollen, sind darum gefährlich, aber auch dröhnend laut, lästig und invasiv wie Zecken, dringen hemmungslos nicht nur in die Natur, sondern auch in unsere Privatsphäre ein, filmen uns u.was sie sonst noch wissen wollen im u.ums Haus herum. Was diese unanständigen Leute mit diesem Filmmaterial machen, wir haben keine Kontrolle. Drohnen gehören nicht in private Hände, man hat als Privatperson null Chance, sich dagegen zu wehren.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen