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Mit seinen Bildern will Thomas Marent auch auf die Probleme der Insekten hinweisen
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 31.07.2020.
abspielen. Laufzeit 03:39 Minuten.
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Wildtierfotograf Thomas Marent Mehr als nur schöne Fotos

Thomas Marents geschultem Blick entgeht kaum etwas, das fliegt oder kriecht. Der 54-Jährige aus Neuenhof ist gelernter Maschinenzeichner, interessierte sich aber schon als Teenager mehr für die Natur als für das Technische. Mittlerweile lebt er vom Fotografieren.

Eine grüne Nachtfalterraupe mit schwarzen Flecken und einem roten Kreis um ihren Kopf sitzt auf einem Zweig
Legende: Diese Nachtfalterraupe kann bei Gefahr aus ihrem Schwanz zwei lange rote Fäden ausstülpen. zvg

Kürzlich hat Marent sein zehntes Buch herausgegeben. Titel: «Die schönsten Insekten der Schweiz». Viele seiner Fotografien sind dabei auf Wiesen und an Ufern im Kanton Aargau entstanden. «Es ist ideal, wenn es windstill und warm ist, aber nicht zu heiss. In der Sonne werden die Insekten schnell unruhig und bleiben nie sitzen. Das macht es schwierig zum Fotografieren.»

Der Wildtierfotograf sucht im hohen Gras nach Insekten
Legende: Der Wildtierfotograf Thomas Marent sucht auf einer Jura-Weide nach Insekten. zvg

Thomas Marent fotografiert seit rund 20 Jahren Tiere auf der ganzen Welt. Im Unterschied zu Primaten und Vögeln, mit denen er sich ebenfalls lange beschäftigt hat, eröffne die Insekten-Fotografie neue Möglichkeiten, sagt er. Man könne den Hintergrund besser auswählen oder mit künstlichem Licht nachhelfen. Man habe mehr Spielraum für die Gestaltung des Bildes.

Eine gekrümmte gelbe raupe auf einem Blatt
Legende: Gekonnt inszeniert: die Raupe des Zickzackspinners in der typischen Körperhaltung. zvg

In seinem neuen Buch findet man viele Nahaufnahmen. Bei diesen sieht man feinste Strukturen von Augen, Flügeln oder Schuppen. «Diese Aufnahmen zeigen die Schönheit und Vielfalt der Insekten», so Marent.

Nahaufnahme von einer Libelle mit rot-gelben Augen und einem gelb-schwarzen Körper.
Legende: Auf den Makroaufnahmen kann man jedes Detail sehen, wie hier bei diesem Portrait der Frühen Adonislibelle. zvg

Thomas Marent ist aber nicht nur begeistert von der Ästhetik der Insekten, sondern macht sich auch Sorgen um die Vielfalt der Tiere. Unter anderem intensive Landwirtschaft und Lichtverschmutzung seien Gründe für das Insektensterben und den Rückgang der Artenvielfalt.

Ein grüner Nachtfalter sitzt auf einem Zweig
Legende: Der Nachtfalter Isabellaspinner hat eine Flügelspannweite von rund 10 Zentimeter. zvg

So sollen seine Bilder auch mithelfen, dass Menschen und Insekten ein bisschen bessern nebeneinander leben können auf dieser Welt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Jeanôt Cohen  (Jeanot)
    Und dann gibt es Leute die glauben tatsächlich das eine solche Vielfalt und Schönheit eine Zufall sind.