Deponie im oberen Fricktal Zu viel Widerstand: Kanton stoppt die Deponieplanung

Im oberen Fricktal beginnt die Suche nach Standorten für die Ablagerung von Aushubmaterial von Neuem. Der Kanton Aargau hat die Deponieplanung gestoppt. Beim Kanton sind mehr als 1'400 Eingaben eingegangen - fast alle ablehnend.

Karte mit alten Standorten Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Aus diesen vier wird nichts. Nun werden neue Deponiestandorte gesucht. zvg/Kanton Aargau

Gesucht:

  • Im oberen Fricktal fehlt es in Zukunft an Standorten für die Ablagerung von Aushubmaterial.
  • Die Fachleute gehen davon aus, dass es ab ca. 2020 eine neue Deponie braucht.

Gefunden?

  • Bis jetzt wurde mit vier Standortvorschlägen gearbeitet:
    «Buech» in Herznach
    «Breiti» in Hornussen
    «Förlig» in Bözen
    «Hersberg» in Wegenstetten.

Zurück auf Feld 1:

  • Nun hat der Kanton Aargau die Deponieplanung gestoppt.
  • Der Widerstand ist zu gross. Es sind mehr als 1'400 Eingaben eingegangen während des Mitspracheverfahrens – fast ausnahmslos ablehnende.
    Als Grund für die Ablehnung wurden besonders oft genannt: die Beeinträchtigung der benachbarten Wohngebiete, die Schädigung der Landschaft und der zusätzliche Lastwagenverkehr.
  • Der Kanton, der Regionalplanungsverband und die Gemeinden wollen nun einen neuen Anlauf nehmen, um Standorte zu finden.