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Basel Baselland Aus Angst vor Personalmangel: Basel will mehr Kita-Lehrstellen

Das Basler Erziehungsdepartement möchte die Anzahl Ausbildungsplätze in den Basler Kindertagesheimen aufstocken - von aktuell 150 in den subventionierten Betrieben auf neu 170. Ohne diesen Ausbau, so die Sorge beim Kanton, drohe früher oder später ein Fachkräftemangel in den Kitas.

Kinderbetreuerin in Hort schneidet Spaghetti
Legende: Mehr Lehrstellen: Das Basler Erziehungsdepartement will mehr Kita-Fachkräfte selber ausbilden (Bild: Hort in Zürich) Keystone

Aktuell bietet der Kanton Basel-Stadt in seinen subventionierten Kindertagesheimen rund 150 Ausbildungsplätze für die dreijährige Ausbildung zur Betreuungsfachperson und 120 Praktikumsplätze für kürzere Schnuppereinsätze an. Demgegenüber stehen 240 Arbeitsplätze, die von qualifizierten Fachpersonen besetzt sind.

Am Verhältnis zwischen Praktikumsplätzen und Lehrstellen möchte das Erziehungsdepartement nun schrauben, erklärt Hansjörg Lüking: «Wir wollen eine Verschiebung erreichen - weniger Praktikumsplätze, dafür mehr Ausbildungsplätze mit Lehrstellen.» Der Grund dafür: «Wir könnten in einigen Jahren in einen Mangel an Fachkräften hineinlaufen.»

Konkret will der Kanton 20 neue Lehrstellen schaffen und im Gegenzug 20 Praktikumsplätze aufheben - unter anderem, weil die Geburtenzahlen in Basel steigen, aber auch, weil anteilsmässig immer mehr Eltern ihre Kinder in einem Tagesheim betreuen lassen.