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Legende: Audio Ist der Zollübergang in Basel eine besonders gefährliche Stelle für Autofahrer? Interview mit Dietmar Ernst von der deutschen Polizei. abspielen. Laufzeit 03:35 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 17.12.2018.
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Autobahn-Zoll Gleich zwei schlimme Unfälle an der gleichen Stelle

Eine Autofahrerin ist am Montag auf der deutschen Autobahn A5 vor Basel in einen im Stau stehenden Lastwagen gekracht. Am Samstag erreignete sich an gleicher Stelle ein tödlicher Unfall.

Eine Autofahrerin ist am Montag auf der deutschen Autobahn A5 vor dem Zoll in Basel in einen im Stau stehenden Lastwagen gekracht. Die 39-Jährige zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu.

Die A5 war in Richtung Schweiz stundenlang gesperrt, der Verkehr stark beeinträchtigt.Zur Kollision kam es gegen 9.40 Uhr südwärts kurz vor der Ausfahrt Weil (D)/Hüningen (F), wie die deutsche Polizei mitteilte. Zu jenem Zeitpunkt hatte sich der dort übliche Lastwagenstau vor dem Zollübergang in die Schweiz gebildet, dies auf der rechten und der mittleren der drei Fahrspuren.

Mit voller Wucht in den Lastwagen

Die 39-Jährige war auf der mittleren Spur unterwegs. Sie hatte das Stauende offenbar bemerkt und wollte auf die linke Spur wechseln. Dies gelang nicht, weil sich eine 58-jährige andere Automobilistin auf der linken Spur neben ihr befand. Die 39-Jährige habe den Spurwechsel abgebrochen und sei darauf «mit voller Wucht» ins Heck des Sattelschleppers geprallt.

Ihr Auto wurde durch die Wucht des Aufpralls komplett demoliert. Die Frau wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Ein Helikopter flog sie ins Spital.

Während der Bergung und Unfallaufnahme blieb die Autobahn nach dem Autobahndreieck Weil in Fahrtrichtung Schweiz mehrere Stunden komplett gesperrt; der Verkehr wurde lokal umgeleitet. Auch die Fahrbahn Richtung Norden wurde zeitweise ganz gesperrt, als der Helikopter die Verletzte holte. Es kam zu langen Staus.

Tödlicher Unfall am Samstag

Bereits am Samstagabend war ein Automobilist gegen 18.40 Uhr in das Stauende der Lastwagenkolonne vor dem selben Autobahn-Grenzübergang in Richtung Basel gekracht. Der 43-Jährige war seinen Verletzungen noch am Unfallort erlegen. Jener Laster war laut Polizei «ordnungsgemäss und ausreichend beleuchtet» und so «rechtzeitig erkennbar» gewesen.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    So wie der Bericht daherkommt tönt es ganz nach einer typischen "Drängelersituation" an. Mit Vollgas reindrücken, nicht reinlassen, beide stur bleiben und dann sind mit 60kmh die letzten paar Milimeter schnell verbraucht... Selbiges beobachte ich oft auch bei Autobahneinfahrten. Nur führt dort in der Regel ein Pannenstreifen weiter...
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  • Kommentar von Achim Frill  (Afri)
    Autofahrer, die diese Strecke so wie ich sehr oft fahren, haben kein Problem damit, sie sind auf die Gefahr vorbereitet. Anders sieht es aus mit denen, die hier praktisch nie vorbeifahren. Man rechnet einfach nicht mit zwei Kolonnen stehender Lastwagen. Wenn es dann noch dunkel und regnerisch ist, und der letzte Laster nur zwei Friedhofslämpli blinken hat, dann wird es wirklich kritisch. Auch mit Tempo 60.
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  • Kommentar von Matthias Schönenberger  (matthisch)
    Bei allem Beileid an die Angehörigen. Es ist absolut lächerlich, die Schuld auf die stehenden LKWs zu schieben. Es wird sehr früh asugeschildert, es ist sehr früh 60km/h vorgegeben. Auch, wer mit 100 kommt, kann das Stauende noch sehr gut wahrnehmen, man muss halt aber auch seine Aufmerksamkeit der Strasse widmen. Das sind beides zu 100% selbstverschuldete Unfälle. Wenn man bewusst zu schnell fährt oder nicht angemessen auf die Strasse achtet, muss man sich halt auch den Folgen bewusst sein.
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