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Legende: Audio Umbau bei der Bank Cler - Management geht, BKB-Kader kommt nach abspielen. Laufzeit 02:17 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 13.08.2019.
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Bank im Umbau Neues Management für Bank Cler

Neue CEO wird mit Mariateresa Vacalli die bisherige Digitalchefin der BKB, neuer Finanzchef Philipp Lejeune.

Die Basler Kantonalbank (BKB) setzt nach der vollständigen Übernahme der Bank Cler deren Umbau fort und wechselt das Management des Instituts aus. Neue CEO wird mit Mariateresa Vacalli die bisherige Digitalchefin der BKB, neuer Finanzchef BKB-Chief Credit Officer Philipp Lejeune.

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Legende: Die neue CEO Mariateresa Vacalli war bisher Digitalchefin der BKB. zvg Basler Kantonalbank

Die bisherige Geschäftsleitung der Bank Cler sei bereits gestern vor die eigene Belegschaft getreten und habe ihr gesagt, dass sie in corpore zurücktrete, sagt Denise Chervet vom Schweizer Bankpersonalverband. Das Management habe nach der Übernahme durch die BKB für die Bank Cler gekämpft. Die Cler-Angestellten verunsichere dieser Entscheid, sie fänden ihn aber konsequent, so Chervet weiter.

Damit treten die bisherige Chefin Sandra Lienhart sowie Peter Schnellmann, bisheriger Vertriebsleiter der Bank, auch aus der Konzernleitung auf eigenen Wunsch aus.

Umbaupläne bereits zuvor klar

Die BKB hatte nach der Übernahme der Cler bekannt gegeben, deren Organisation umbauen zu wollen. Von den Anpassungen werden bis zu 150 Mitarbeitende betroffen sein, wobei in den nächsten zwei Jahren bis zu 40 Stellen abgebaut werden könnten.

Der mögliche Arbeitsplatzabbau soll soweit möglich über die normale Fluktuation abgefedert werden sowie sozialverträglich und fair erfolgen, hiess es. Auch Chervet als Vertreterin der Angestellten redet von einem guten Sozialplan.

Bank Cler als Labor

Bankenkennerinnen und Finanzexperten vermuten derweil, dass sich für die BKB mit der Übernahme der Bank Cler neue Möglichkeiten eröffnen. Chervet sagt, via Bank Cler könne sich die BKB über die Kantonsgrenzen hinaus erweitern, beispielsweise in die französische oder italienische Schweiz.

Andere sagen, auch inhaltlich könne Cler der BKB dienen, beispielsweise indem man neue Produkte lanciere - vorwiegend online. Dafür eigen sich die Bank Cler als junge, schneller Tochter besser als die traditionelle BKB. Ausserdem könne man sich mit der Bank Cler eher einen Flop leisten als mit dem bereits stark verankerten Mutterhaus Kantonalbank.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Die Bank Cler hat in letzter Zeit zu viele Führungswechsel. Weiss die BKB überhaupt was sie sich da leistet? Der viele Wechsel des Personals verunsichert die Kunden und sowas ist Gift für die Bank. Da können sich die Angestellten noch so abmühen, wenn die obersten Verantwortlichen nicht wissen was sie tun. (sollten)
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  • Kommentar von Willi Tschopp  (Willi Tschopp)
    Fehlentscheid par excellence der Führungsspitze der BKB. Jetzt kann es nur noch abwärts gehen mit der Bank Cler. Vacalli für mich absolut unglaubwürdig. Die alt bewährte Führung unter Lienhart und Co. schickt man einfach so in die Wüste.
    Ich erinnere, und das war ein Fiasko sondergleichen: Vacalli, vorgeschlagen für den VR der St.Galler Kantonalbank anlässlich der GV 2018, hat kurzfristig zum Rückzug geblasen, liess uns alle ohne Schirm im Regen stehen....weiss denn diese Frau, was Sie will?
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