«Basel erhören» - Klangspaziergang durch die Stadt

Das Amt für Umwelt und Energie (AUE) möchte am diesjährigen Internationalen Tag gegen Lärm auf die Wichtigkeit von Klangoasen im öffentlichen Raum hinweisen. Sein Appell richtet sich an Gärtner, Stadtplaner und Architekten. Bodenbeläge, Fassaden und auch deren Materialien beeinflussen die Akustik.

Barfüsserplatz mit wartenden Menschen und auf beiden Seiten der Tramstation ein Tram. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Tramverkehr als Lärmursache auf dem Barfi in Basel. Roland Schmetz/SRF

Können wir einzelne Töne nicht mehr auseinanderhalten, so belastet uns dies im Alltag. «Wir sind gezwungen zum Weghören», sagt Regina Bucher vom AUE. Das Weghören würde uns ermüden, ohne dass wir etwas geleistet hätten.

Umso wichtiger seien Klangoasen. Leider sei das Bewusstsein über deren Wichtigkeit aber zurückgegangen. Dem möchte das AUE jetzt entgegen wirken. Ein Mergelboden auf einem Platz, eine bepflanzte Hausfassade oder eine durch Stuckatur verzierte Hauswand würden die Akustik stark beeinflussen. Dies seien einfache Mittel um das Wohlbefinden zu steigern.

Die Möglichkeiten der Stadtplaner sind aber begrenzt. Der Cityring beim Spalentor zum Beispiel sei eine akustische Wüste. «Schon nur hier zu stehen ermüdet», sagt Regina Bucher. Der Lärm bedeute stets Gefahr.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)