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Basel Baselland Basel gleicht einer Festung

Die OSZE-Konferenz in Basel hat begonnen. Zum Schutz der Teilnehmer wurden mehrere Kilometer Absperrgitter errichtet. Auch Kampfflugzeuge und Helikopter stehen im Einsatz.

Zäher Nebel hat den Teilnehmern und Teilnehmerinnen der OSZE-Konferenz in Basel einen trüben Empfang bereitet. Das widrige Wetter stellt auch die Luftwaffe vor Probleme. Ihre Aufgaben kann sie dennoch erfüllen, wie sie versichert.

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Vor der OSZE-Konferenz - Einschätzungen von Lukas Schmutz (3.12.2014)
06:42 min
abspielen. Laufzeit 06:42 Minuten.

Die Luftwaffe ist während der Konferenz für die Sicherung des Luftraums zuständig. Zudem wird sie eingesetzt, um völkerrechtlich geschützte Personen zu transportieren. Im Einsatz stehen F/A-18-Kampfjets, PC 7 sowie Super Pumas. Auch bewaffnete Helikopter werden eingesetzt: In ihnen sitzt ein Bordschütze, der im Ernstfall ein langsam fliegendes Fluggerät abschiessen könnte. Für schnellere Flugzeuge stehen die Kampfjets bereit.

Am Boden markiert die Polizei Präsenz: In der Innenstadt waren deutlich mehr Polizisten unterwegs als sonst üblich. Auf dem Rhein war ein Militärboot zu sehen. Insgesamt sollen rund 1000 Polizisten und über 3600 Armeeangehörige während der Konferenz, die am Donnerstag und Freitag stattfindet, für die Sicherheit sorgen.

Messeplatz vollständig abgeriegelt

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OSZE-Treffen in Basel: Alles abgeriegelt
02:20 min, aus HeuteMorgen vom 04.12.2014.
abspielen. Laufzeit 02:20 Minuten.

Während in der Innenstadt abgesehen von der erhöhten Polizeipräsenz und den blauen OSZE-Fahnen wenig auf die Konferenz hinweist, müssen die Basler und Baslerinnen rund um den Tagungsort einige Einschränkungen hinnehmen: Seit Mittwoch ist der Messeplatz vollständig abgeriegelt.

Mehrere Kilometer Absperrgitter wurden errichtet, um das Gelände von der Aussenwelt abzuschirmen. Die Trams verkehren nur leer über das Messegelände; die Passagiere müssen für eine kurze Strecke auf Ersatzbusse umsteigen.

Für die Geschäfte rund um den Tagungsort ist die Konferenz ein Albtraum. Viele von ihnen haben am Donnerstagmorgen keine Kundschaft. Der Besitzer eines Blumengeschäfts trägt es mit Fassung. «Ich habe schon mit Einschränkungen gerechnet, dass es aber praktisch die gesamte Kundschaft ausbleibt, ist schon eine Überraschung.» Den zu erwartenden Verlust könne er noch nicht abschätzen. Ein Tankstellen-Shop hat kurzerhand sein Geschäft dicht gemacht.

Zu grösseren Einschränkungen in der Innenstadt kommt es am Donnerstagnachmittag: Wenn die Aussenministerinnen und Aussenminister im Restaurant Safran Zunft dinieren, wird davor die Gerbergasse als wichtige Tramachse für einen halben Tag für den Verkehr gesperrt. Die Anwohner auf der Gegenseite des Restaurants wurden aufgefordert, am Abend die Jalousien zu schliessen und zuhause zu bleiben.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Nico Basler , Basel
    Was soll dieses tendenziöse Affentheater und Hochspielen von Begriffen wie Festung, Abschottung etc. . Also ich bin mit dem OeV problemlos und mit normalem Zeitaufwand an meine Bestimmungsorte und zurück nach Hause gekommen. Spannend sind vor Allem die sinnleeren Kommentare aus Stans zu dieser Sache aber Hauptsache frau schreibt sich den Frust von der Seele.
  • Kommentar von Oliver Steiner , Frankfurt
    Diese Bilder sprechen Bände. Die vermeintliche "Elite" muss sich vor der restlichen Gesellschaft schützen. Wieso wohl? Was sagt uns das über diese Politiker? Was sagt uns das über den Zustand unserer Welt?
  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Man wirft uns Schweizer/innen gerne Abschottung vor. Aber die OSZE Veranstaltung zeigt uns auf eindrücklichste Weise, wer eigentlich die wirklich Abgeschotteten sind.
    1. Antwort von Charles Halbeisen , Bronschhofen
      Sie spielen auf die sogenannte "Abschottungs-Initiative" an? Die Welt schottet sich in Basel ab, und die Schweiz läuft frei herum.