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Basel Baselland Baselbiet spart weiterhin bei seinen Lehrerinnen und Lehrern

Lehrkräfte an den Baselbieter Schulen müssen weiterhin eine zusätzliche Lektion pro Woche unterrichten - für denselben Lohn wie bisher. Der Kanton Baselland will damit jährlich 3,5 Millionen Franken sparen.

Ein Lehrer unterrichtet Schulkinder
Legende: Die Pensenerhöhung für Baselbieter Lehrpersonen wird unbefristet verlängert. Colourbox

Seit einigen Jahren müssen Lehrerinnen und Lehrer an Baselbieter Sekundarschulen, Gymnasien und Berufsschulen bereits eine zusätzliche Lektion pro Woche unterrichten. 2011 hatte der Landrat diese Pensenerhöhung befristet beschlossen - auf drei Jahre bis zum Schuljahr 2015/16.

Eine knappe Mehrheit im Landrat hat sich nun für eine definitive Erhöhung der Pensen für Lehrerinnen und Lehrer ausgesprochen. Die Fronten blieben dabei dieselben, wie bei der ersten Debatte Anfang Mai. Der Antrag der SVP, die Pensenerhöhung unbefristet zu verlängern, wurde von der FDP unterstützt. Die Baselbieter Bildungsdirektorin, Monica Gschwind (FDP), lobte den Entscheid. Dieser würde den Lehrinnen und Lehrern Klarheit bringen: «Ich will keine falschen Hoffnungen schüren.» Es sei nicht richtig, Lehrpersonen im Glauben zu lassen, die Pensenerhöhung könnte in einigen Jahren wieder aufgehoben werden.

Ausser der SVP und der FDP sprachen sich alle anderen Fraktionen gegen die unbefristete Pensenerhöhung aus. Sie setzten sich dafür ein, die Sparmassnahme bloss um einige Jahre zu verlängern, nicht aber definitiv einzuführen. SP-Landrat Roman Brunner mahnte jedoch vergeblich: «Die Wertschätzung für Lehrerinnen und Lehrer ist im Landrat sehr gering.» Der Landrat stimmte mit 43 zu 41 Stimmen für eine definitive Erhöhung der Pensen der Baselbieter Lehrkräfte.

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