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Legende: Video Kathrin Schweizer und Thomas de Courten im Streitgespräch abspielen. Laufzeit 17:12 Minuten.
Aus News-Clip vom 22.02.2019.
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Baselbieter Wahlpodium 2019 Weiter wie bisher oder Richtungswechsel?

Alle Kandidierenden der Regierungsratswahl trafen aufeinander. Im Direktduell: Kathrin Schweizer und Thomas de Courten.

Die Ausgangslage vor den Baselbieter Regierungsratswahlen 2019 ist spannend: Am 31. März stellt sich die Frage, ob die SP mit Kandidatin Kathrin Schweizer die Rückkehr in die Regierung schafft oder ob die Bürgerlichen ihre klare Mehrheit mit Thomas de Courten (SVP) verteidigen können.

Das Duell Schweizer gegen de Courten war am Wahlpodium des «Regionaljournal Basel Baselland» am Donnerstagabend im neuen Campus der FHNW in Muttenz denn auch eines der Highlights des Abends. Schweizer und de Courten beurteilen die Arbeit der bisherigen bürgerlichen Regierung unterschiedlich.

Die bürgerliche Mehrheit im Parlament und die Regierung hat den Bezug zur Bevölkerung verloren.
Autor: Kathrin SchweizerRegierungskandidatin SP

Thomas de Courten, der mit den drei bisherigen bürgerlichen Kandidierenden gemeinsam Wahlkampf betreibt, ist sehr zufrieden: «Dank dem bisherigen bürgerlichen Regierungsteam ist das Baselbiet wieder auf Kurs. Das finanzielle Gleichgewicht ist wieder da, wir können in die Zukunft schauen. Deshalb müssen wir den Kurs beibehalten und auf keinen Fall eine Richtungsänderung einschlagen.»

Kathrin Schweizer von der SP möchte jedoch dringend einen Kurswechsel. Sie war vier Jahre lang mit der SP in der Opposition und sagte deutlich: «Es gibt immer wieder Blockadesituationen, weil die bürgerliche Mehrheit im Parlament und die Regierung den Bezug zur Bevölkerung verloren haben.» Schweizer verspricht, in den nächsten vier Jahren in der Regierung die soziale Stimme zu sein.

Praktisch alle Initiativen der SP wurden vom Volk abgeschmettert.
Autor: Thomas de CourtenRegierungskandidat SVP

Thomas de Courten widerspricht der Ansicht, die Regierung habe den Bezug zur Bevölkerung verloren. Dies würden die vergangenen Volksabstimmungen zeigen. «Praktisch alle Initiativen der SP wurden vom Volk abgeschmettert.»

Die Selfie-Videos

Alle Kandidatinnen und Kandidaten wurden aufgefordert, im Vorfeld Selfie-Videos zu produzieren mit einer Botschaft an die Wählerinnen und Wähler. Diese wurden am Donnerstagabend am Podium erstmals gezeigt.

Einen Auftritt hatte auch der Parteilose Samuel Mathys aus Muttenz, der am Abend seine Botschaft an die Wählerinnen und Wähler vor Ort live vortrug.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Willi Tschopp  (Willi Tschopp)
    LieberTrevor B.
    Danke für die Blumen!
    Das ist Balsam für meine im Moment etwas überstrapazierten Nerven.
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  • Kommentar von Willi Tschopp  (Willi Tschopp)
    Muss noch eins draufsetzen, Ihr Regierungskaste Gschwind & Co. Nehmt Euch ein Vorbild an Bubendorf hat gewählt: zwei Vakanzen im Gemeinderat neu besetzt durch Parteilose mit Unterstützung von SVP und FDP! Hört sich an wie in einem Märchen. Man staune weiter, Nationalrätin Sollberger SVP als Gratulantin am Apéro im Bad Bubendorf, der Sache oder des Apéro wegen? Wie auch immer. Frau Gschwind & Co. merken Sie sich: Das ist echt gelebte Demokratie, nachzulesen in der ObZ vom 14.2.19
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  • Kommentar von Willi Tschopp  (Willi Tschopp)
    Zum heulen,es war wieder ein Drama sondergleichen,das zweite innerhalb einer Woche, der Auftritt der amtierenden,synchronisierten Regierungsräte aus Bürgerlichen, einem Grünen und Neuling de Courten.Das Hickhack und Verhalten dieser Spezies gegenüber Kathrin Schweizer war ein abendfüllender Affront unter aller Würde.Zum Glück bin ich vor bald 50Jahren aus dieser Bananenrepublik weggezogen.Ich hoffe, dass Frau Schweizer ab 31.3.19 diesen Träumern den Marsch bläst, wohin es in Zukunft gehen soll.
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    1. Antwort von Hans Beat Schweizer  (Trevor B.)
      Ja, siehst du Willi, es ging mir ebenso. Und dann verschlug es uns noch in die gleiche Ecke... Aber wie ueberall auf der Welt, ist es auch hier politisch unruhig. Das muss die Menschheit einfach hinnehmen. Wie das nun vorgefuehrt wurde, beginnt das eben schon an der kleinkarierten Politfront, der ach so unsaeglich Nichtssagenden Nordwestecke der Schweiz.
      Cheers
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