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Basel Baselland Basler Grossrat Eric Weber muss mit Anklage rechnen

Die Basler Staatsanwaltschaft hat zwar mehrere Strafbestände eingestellt, aber in einzelnen Punkten werde sie voraussichtlich Anklage erheben.

Peter Gill, Sprecher der Basler Staatsanwaltschaft, bestätigte gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF, dass die Staatsanwaltschaft voraussichtlich Anklage erheben werde. Um welche Anklagepunkte es sich handelt, wird nicht bekannt gegeben. Zuerst werde der Anwalt von Eric Weber informiert.

Verdacht auf Wahlfälschung

Eric Weber, der im Oktober 2012 ins Basler Parlament gewählt wurde, war im Oktober 2012 bereits wegen Verdachts auf Stimmenfang und Wahlfälschung vorübergehend festgenommen worden.

Vorbestraft

2008 war der rechts aussen politisierende Weber war 2008 vom Basler Strafgericht wegen Drohung, Wahlbestechung und Wahlfälschung rechtskräftig zu einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen (à 30 Franken) verurteilt worden.

Er hatte vor den kantonalen Wahlen von 2004 diverse Delikte begangen. Unter anderem hatte er zwei Wahlberechtigten Geld für ihre Stimme angeboten. Weiter hatte er sich Wahlunterlagen von mindestens zwei Personen beschafft und selber ausgefüllt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Eric Weber, 4005 Basel
    Die Geldstrafe von 2008 hat mir das Gericht zu 100 % erlassen. Das muss halt auch gesagt werden. Hängen geblieben ist nur noch eine Sache: eine Lehrerfamilie schickte mir anonym Briefe, ohne Briefmarke. Da ich alle Flugblätter numeriert habe, wusste ich genau, wer mir immer anonym mein Flugblatt zuschickt. Von diesen Leuten wollte ich mein Geld zurück. Zivilgericht Basel hat mir Recht gegeben, aber Stawa will in diesem Fall die Anklage. Ich wurde hier vom Opfer zum Täter.
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