Zum Inhalt springen

Header

Audio
Roger Diener: «Dieser Preis ist eine Genugtuung - und gleichzeitig auch Ansporn, weiterzumachen.»
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 28.10.2019.
abspielen. Laufzeit 06:14 Minuten.
Inhalt

Basler Kulturpreis «Es freut mich für die Architektur - und für mich persönlich»

Mit Roger Diener erhält erstmals ein Architekt die prestigeträchtige Auszeichnung, welche von der Basler Regierung verliehen wird.

Roger Diener und sein in Basel und Berlin angesiedeltes Büro «Diener & Diener Architekten», welches von seinem Vater Marcus Diener gegründet wurde, gehört seit vielen Jahren zu den Aushängeschildern der Architekturstadt Basel. Zu den viel beachteten Bauten des Büros zählen unter anderem die in den 1980er Jahren entstandene Wohnüberbauung an der Hammerstrasse in Basel oder der im Jahr 2000 fertiggestellte Erweiterungsbau der Schweizer Botschaft in Berlin.

Mit der Verleihung des Kulturpreises am Montagabend würdigt die Basler Regierung die architektonische Handschrift des 69-Jährigen, die bei jedem neuen Gebäude «den Dialog mit der bestehenden Umgebung» suche. Die Arbeiten seien geprägt von «ihrer reflektierten Auseinandersetzung mit dem Stadtraum, durch eine zurückhaltende, elegante Formensprache sowie durch einen sorgsamen Umgang mit der historisch gewachsenen Stadtstruktur», schreibt die Regierung in einer Mitteilung.

Der Preis sei Genugtuung und Ansporn zugleich

Diese Auszeichnung freue ihn doppelt, sagt Diener im Gespräch mit dem «Regionaljournal» von Radio SRF. Einerseits weil erstmals Architektur gewürdigt werde, welche zweifellos einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt einer Stadt beitrage. Andererseits freue ihn die Ehrung auch persönlich. «Ich bin seit 40 Jahren beruflich in Basel tätig. So gesehen ist dieser Preis eine Genugtuung - und gleichzeitig auch Ansporn, weiterzumachen.»

Die Regierung hebt überdies Dieners Engagement für die Quartier- und Stadtentwicklung hervor. Namentlich nennt sie unter anderem die in den 1990er Jahren entstandene Warteck-Überbauung im Kleinbasel, die durch ihre verdichtete Bauweise die Einrichtung eines Kultur- und Kreativwirtschaftszentrums in der benachbarten ehemaligen Brauerei ermöglichte. Der Kulturpreis der Stadt Basel wird dieses Jahr zum 47. Mal in Folge verliehen und ist mit 20'000 Franken dotiert.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?