Zum Inhalt springen
Inhalt

Bis zu 250 Plätze Pratteln soll Standort eines neuen Bundesasylzentrums werden

Der Kanton stehe mit der Gemeinde in Verhandlungen, sagt Rolf Rossi, Baselbieter Asylkoordinator.

Legende: Audio Interview mit dem Baselbieter Asylkoordinator Rolf Rossi abspielen. Laufzeit 02:51 Minuten.
02:51 min, aus Regionaljournal Basel Baselland vom 13.11.2018.

Der Bund verlangt von den vier Kantonen der Nordwestschweiz, dass sie in ihrer Region mehrere Bundesasylzentren bauen, die zusammen Platz für 840 Menschen bieten. In Basel-Stadt und Solothurn sind bereits solche Zentren geplant, der Standort eines letzten Zentrums mit bis zu 250 Plätzen war indes noch offen. Nun zeigt sich, dass der Kanton Basel-Landschaft die Gemeinde Pratteln ins Auge gefasst hat, wie die «bz Basel» berichtete.

Man stehe mit der Gemeinde und den Grundeigentümern in Verhandlungen, sagt Rolf Rossi, Baselbieter Asylkoordinator. Die Gespräche seien indes erst angelaufen und müssten noch vertieft werden. Wo genau der Standort liegt, will Rossi deshalb noch nicht verraten.

Geplant sei ein Bundeszentrum ohne Verfahrensteil. Das bedeutet, dass dort nur Menschen platziert würden, die keine Aussicht auf einen positiven Asylentscheid haben und ausgeschafft werden sollen. Im Zentrum sollen maximal bis zu 250 Menschen gleichzeitig aufgenommen werden können. Im Gegenzug werde die Gemeinde Pratteln bei der sonstigen Aufnahme von Asylsuchenden entlastet, sagt Rossi.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.