Das Baselbiet neu entdeckt Der schönste Garten im Landkanton

Die Merian-Gärten in Münchenstein sind ein beliebtes Naherholungsgebiet. Gleichwohl wissen nur die wenigsten Menschen in der Region, dass die Merian-Gärten einen echten Schatz beherbergen. Die Merian-Gärten sind nämlich Heimat der grössten Bartiris-Sammlung Europas.

Iris-Blüten im Merian-Garten Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Iris-Sammlung in den Merian-Gärten ist in der ganzen Welt bekannt. zvg, Barbara Saladin

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Serie übers Baselbiet

Serie übers Baselbiet

«111 Orte in Baselland, die man gesehen haben muss» - So heisst ein Buch, das die Baselbieter Autorin Baraba Saladin diesen Frühling veröffentlicht hat. Es ist eine Hommage an ihre Heimat und zeigt viele spannende, unbekannte und skurile Seiten des Kantons.

Die Merian-Gärten in Münchenstein gehören zu den 111 Lieblingsorten der Baselbieter Autorin Barbara Saladin. «Hier verschmelzen das städtische und das ländliche Gesicht des Kantons», schwärmt sie.

Aber nicht nur die Lage sei speziell. Aufregend sei auch, was in den Gärten wachse. In den Merian-Gärten ist nämlich die grösste Bart-Iris-Sammlung der Welt beheimatet. Diese geniesst bei Pflanzen-Experten einen hohen Stellenwert. «Für Iris-Fans sind die Merian-Gärten ein Eldorado. Die Menschen kommen aus der ganzen Welt nach Münchenstein, nur um diese Sammlung zu bestaunen»

«Alfred Edwin» oder «Moonlight-Sonata»

1'500 verschiedene Bart-Iris-Sorten sind in den Merian-Gärten zu finden. Viele dieser Blumen sind im Handel nicht mehr erhältlich, sie werden nur noch gezüchtet. Einige diese Blumen tragen skurrile Namen, etwa «Alfred Edwin», «Gelbe Zitrone» oder «Moonlight-Sonata».

Ideal für einen Besuch der Iris-Sammlung sei der Mai, sagt Barbara Saladin. Dann sei Blütezeit und der Besucheraufmarsch besonders gross. Verbunden werden kann die Besichtigung der Merian-Gärten an einem schönen Tag mit einem Besuch des Naherholungsgebiets «Grün80». Dort steht eine zweite Münchensteiner Sensation: Der einzige Dinosaurier des Baselbiets.

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