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Verurteilt Ein Basler Polizist hat einen Mann gegen den Kopf getreten

Das Strafgericht verurteilte den Mann zu einer bedingten Geldstrafe in der Höhe von 210 Tagessätzen à 85 Franken.

Ein Polizist vor einem Polizeiauto
Legende: Der Polizist arbeitet seit sieben Jahren bei der Polizei (Symbolbild). Keystone

Die Präsidentin des Basler Strafgerichts Susanne Nese fand in ihrer Urteilsbegründung deutliche Worte. Es bestehe keinerlei Zweifel, dass der beschuldigte Polizist die ihm vorgeworfene Tat begangen habe, auch wenn dieser bis zum Schluss alles abstritt.

Zum einen seien die Aussagen des Opfers kohärent und glaubwürdig, vor allem aber lasse der Bericht des Rechtsmediziners keine Fragen offen. Der konnte beweisen, dass das Opfer tatsächlich gegen den Kopf getreten wurde, er fand nämlich einen Schuhabdruck in dessen Gesicht. Zum anderen konnte er belegen, dass das Profil des Tatschuhs einem Schuh entspricht, welcher dem beschuldigten Polizisten gehört.

Folgt nun ein Disziplinarverfahren?

Für das Gericht war die schuldhaft begangene Tat damit erwiesen. Es verurteilte den Polizisten wegen Amtsmissbrauch zu einer bedingten Geldstrafe in der Höhe von 210 Tagessätzen à 85 Franken, bei einer Probezeit von zwei Jahren. Zudem muss er die Gerichts- und Verfahrenskosten tragen.

Der Polizist hat nun zehn Tage Zeit gegen das Urteil zu rekurrieren. Wenn das Urteil rechtskräftig ist, wird sich dann auch sein Arbeitgeber, die Kantonspolizei Basel-Stadt, äussern und möglicherweise ein Disziplinarverfahren einleiten.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Jan Naef (jan.n)
    @rosi gantenbein, Da haben Sie teilweise recht. Jedoch ist ein Tritt ins Gesicht mit so gut wie nichts zu rechtfertigen. Ein Tritt ins Gesicht setzt meistens voraus dass das Opfer bereits am Boden gelegen ist! Bei jemandem der am Boden liegt hätte es eine Portion Pfefferspray auch getan.....
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  • Kommentar von rosi gantenbein (lara croft)
    Dem Bericht fehlen die Umstände, welche zum Fusstritt führten, völlig. Es ist ja nicht anzunehmen, dass ein "Verdächtiger" derart traktiert werden muss, wenn er sich kooperativ verhält. So entsteht der Eindruck völliger Mutwilligkeit und Brutalität. Bitte die ganze Geschichte abbilden und fairen Journalismus betreiben....
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  • Kommentar von Andrea Esslinger (Andrea Esslinger)
    Bedingte Geldstrafen, was soll das? Wenn ich eine Busse erhalte, kann ich auch nicht sagen, ok, wenn ich zwei Jahre lang brav bin, dann muss ich sie nicht bezahlen.
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