Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Zwei von drei Elektro-Autos mustert «Catch a Car» aus. abspielen. Laufzeit 03:06 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 14.03.2019.
Inhalt

Elekromobilität Kahlschlag bei der Elektroflotte von «Catch a Car»

Statt der stolzen Flotte von 30 Elektro-Autos will Mobility nur noch einen Drittel davon behalten.

Sich ein Auto schnappen, damit herumzufahren und es dann an irgendeinem anderen Ort abstellen: Das System von «Catch a Car» klingt bestechend einfach. Mit Elektroautos funktioniert es aber offenbar schlecht, zumindest scheint Mobility zu diesem Schluss gekommen zu sein. Denn Mobility übernahm «Catch a Car» vor kurzem ganz und hat jetzt die Flotte der Elektroautos radikal um zwei Drittel gekürzt.

Dies bestätigt Mediensprecher Patrick Eigenmann von Mobility, der neuen Besitzerin von Catch a Car. Mobility will das Angebot profitabel machen. Das funktioniere bei einer grossen Elektro-Flotte aber schlecht. Denn die Elektroautos seien schlicht zu teuer: «Schon der Anschaffungspreis dieser Autos ist sehr hoch. Und das Laden der Autos braucht viel Zeit für unsere Mitarbeiter, um sie einzusammeln, aufzuladen und wieder zu verteilen.» Komme dazu, dass der Ladevorgang je nach Ladestation bis zu mehreren Stunden dauern kann. So erklärt Eigenmann: Bei einer Schnellladestation dauere es rund eine Stunde, bei einer normalen Station bis zu drei, vier Stunden.

Bei Kundinnen und Kunden wie dem SP-Grossrat Thomas Gander stiess dieses Vorgehen auf Kritik:

Für Mobility ist aber klar: Bevor die Elektroautos nicht deutlich billiger werden und es nur vereinzelte Ladestationen gibt, werde man die Flotte an Elektroautos klein halten.

(Regionaljournal Basel 17:30 Uhr)

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Harald Buchmann  (Harald_Buchmann)
    Die Schweiz hat keine Autoindustrie, darum sind Subventionen für uns nicht so wichtig. Europa als ganzes fällt aber auch hier immer weiter zurück hinter China. Die deutschen Autobauer kommen nun massiv mit NEV, aber getrieben durch China. Die Standards werden die Chinesen setzen. Ich finde das OK, nur soll danach keiner sagen, es sei überraschend gekommen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Lothar Drack  (samSok)
    In der Tat bedauerlich, dass ‚mobility’ hier ihre seit Jahren etablierte Vorreiter- bzw. Trendsetterrolle damit in den Hintergrund rückt. Ich vermute, dass sich das steukturelle Problem mit einer Anpassung der Nutzungsbedingungen lösbar gewesen wäre. Schade!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen