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Der EAP hat Hygiene-Massnahmen für den Corona-Betrieb getroffen – trotzdem bleibt offen, wann die Passagiere zurückkommen.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 25.05.2020.
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Euroairport ist startklar Wann die Passagiere wieder abheben, bleibt aber unklar

Ab Mitte Juni könnte der Betrieb wieder hochgefahren werden. Experten rechnen aber mit wenig Flugpassagieren.

  • Wegen der Corona-Krise hat der Euroairport (EAP) seinen Betrieb massiv heruntergefahren.
  • Derzeit verkehren am binationalen Flughafen fast ausschliesslich Frachtflugzeuge.
  • Easyjet – als wichtigste Airline in Basel-Mülhausen – hatte letzte Woche angekündigt, den Betrieb zuerst in Genf hochzufahren. Dass der EAP auf französischem Boden liegt, dürfte ein Grund dafür sein.

Aktuell herrsche am EAP noch immer gespenstische Stille, sagt Sprecher Stefan Wyer. «Es hat kaum Menschen hier. Eigentlich läuft in den Passagierbereichen so gut wie nichts.» Man sei zwar bereit, den Betrieb wieder hochzufahren und habe auch entsprechende Hygiene-Vorschriften umgesetzt. Es sei allerdings weiter unklar, ab wann wieder zahlreiche Passagiere am EAP starten und landen werden.

BVB reduzieren Busverkehr zum Euroairport

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BVB-Bus am EAP
Legende: Keystone

Ab dem 2. Juni verkehren weniger Busse zwischen dem Basler Bahnhof SBB und dem Flughafen.

In den Hauptverkehrszeiten - von Betriebsbeginn bis 9 Uhr und von 16 Uhr bis 18.30 Uhr - fahren die Flughafenbusse im 7,5 Minuten-Takt, wie die BVB am Montag mitteilten. In den Nebenverkehrszeiten, also von 9 bis 16 Uhr und von 18.30 bis 20 Uhr, wird der Euroairport dagegen nur im 15-Minuten-Takt bedient.

Ab 20 Uhr verkehren die Busse alle 15 Minuten durchgehend zwischen Basel SBB und dem Flughafen. Samstags und sonntags gilt auf der Linie 50 unverändert der 10-Minuten-Takt. Dagegen entfallen die Express-Kurse bis auf Weiteres.

Wie lange diese Massnahme dauern wird, ist noch offen.

Aktuell würden kaum Passagiere via EAP reisen. Einzig der ungarische Billigflieger Wizz Air fliegt Budapest ab Basel an. Branchenkenner spekulieren, der ungarische Staat unterstütze die Fluggesellschaft, damit ungarische Geschäftsleute via die Schweiz nach Westeuropa reisen können.

Während bei den Passagierzahlen Flaute herrscht, sieht es im Frachtgeschäft anders aus. Mediensprecher Stefan Wyer betont, dass man hier etwas habe zulegen können.

Grenzlage macht Situation kompliziert

Easyjet – wichtigste Airline in Basel-Mülhausen – hatte letzte Woche angekündigt, den Betrieb zuerst in Genf hochzufahren. Wann die Billigfluggesellschaft auch Basel wieder anfliegt, ist noch unklar. Das Unternehmen möchte sich dazu nicht äussern. Ein Grund, dass Easyjet Genf priorisiert, dürfte die Lage des EAP auf französischem Boden sein.

Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr;

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