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Klangturm
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Festival ZeitRäume Das Kunstmuseum zum Klingen bringen

Eine riesige Skulptur überragt das Basler Kunstmuseum. Es handelt sich um einen 45 Meter hohen Klangturm, der im Rahmen des Festivals ZeitRäume ab morgen das Kunstmuseum erklingen lässt.

«Der Raum ist eine vergessene Dimension in der Musik», sagt der Initiant der Klangskulptur, Beat Gysin. Der Basler Komponist bringt darum Musik und Architektur zusammen. Sein neuestes Projekt ist das 45 Meter hohe «Rohrwerk» im Innenhof des Basler Kunstmuseums. Gehalten wird es von einem Kran in der Höhe des Basler Münsters.

Ein begehbares Musikinstrument

Zwei Architekten, ein Bühnenbildner, sechs Komponistinnen und Komponisten sowie fünf Musikerinnen und Musiker haben die schon von weitem in der Stadt sichtbare Klangskulptur entwickelt. Das temporäre Kunstwerk ist ein Pavillon und zugleich ein begehbares Musikinstrument. Es baut auf der Idee einer geometrischen Form auf, die in der Architektur wie in der Musik gleichermassen verwendet wird: das Rohr. Eigens für die Klangskulptur wurden Instrumente und Musikstücke entworfen und damit die Möglichkeiten ausgelotet, die in Rohren stecken. Im Rahmen des «ZeitRäume»-Festivals sind diese Uraufführungen nun zu hören. Voraussetzung ist allerdings, dass das Wetter mitspielt.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Die Musik hat den Raum schon lange entdeckt, geschwiege denn vergessen: Musik im Bergwerk, Musik auf dem Jungfraujoch, auf dem Floss, im Wald, open-air oder im Stadion.
    Aber lassen wir uns daher dieser neue Versuch der Annäherung dennoch auf uns wirken!
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    1. Antwort von Victor Gutzwiller  (Victor Gutzwiller)
      Sehr geehrter Herr Müller,
      Natürlich hat die Musik seit jeher eine wichtige Verbindung zu Räumen. Was ich jedoch zu bezweifeln wage, ist, dass Älplermusik, Fussballhymnen und Rockmusik auf dem Floss explizit für einen einzigen Raum oder Umgebung komponiert wurden. Best Gysin baut in seiner Leichtbautenreihe die Räume gemeinsam und in einer direkten Wechselwirkung mit der Musik. Dies ist meines bescheidenen Wissens eine musikgeschichtliche Revolution.
      Mit allem Respekt,
      Victor Gutzwiller
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    2. Antwort von Patrik Müller  (P.Müller)
      @Gutzwiller: Ich finde "Musikhistorisch revolutionär" geht zu weit. Es ist vielleicht ein neuer Veruch einer Deutung und Interpretation von Klang versus Raum resp. einer Kollaboration des Raumes mit der Musik und dem Instrument. Ob amorphe oder geometrische Formen verwendet werden sind auch in der Architektur wiederkehrende Rhytmen und relativ. Diese in Kontext zur Musik zu bringen liegt auf der Hand und hat nur bedingt revolutionäre Züge.
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