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Legende: Audio Neue alte Idee für die Sanierung der Sportanlagen im Baselbiet abspielen. Laufzeit 01:50 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 22.02.2019.
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Geld für Sport Neues Kässeli für Baselbieter Sportanlagen

Weil die Gelder des Swisslos-Sportfonds zuneige gehen, will SP-Landrätin Sandra Strüby das alte Kasak-Kässeli erneuern.

Kantonales Sportanlagen-Konzept - das versteckt sich hinter der sperrigen Abkürzung Kasak. Von 2000 bis 2009 war Kasak ein Topf mit Geld zur Instandhaltung kantonaler Sportanlagen. Dann übernahm der Swisslos-Sportfonds diese Aufgabe. Doch dessen Gelder gehen nun zuneige.

Dreiviertel der Baselbieter Bevölkerung treibt Sport.
Autor: Thomas BeuggerSportamt Baselland

SP-Landrätin Sandra Strüby will nun auf ein früheres Modell zurückgreifen: Sie will erneut ein Kasak-Kässeli. Eine Idee, die beim Leiter des Baselbieter Sportamts auf offene Ohren stösst, zumal viele Baselbieterinnen und Baselbieter sportlich aktiv seien. Bei einer Umfrage vor wenigen Jahren habe man herausgefunden, dass dreiviertel der Bevölkerung Sport treibt, sagt er. «Wir haben aber auch herausgefunden, dass viele Leute in der Natur sportlich aktiv sind und keine Sporthalle oder Sportanlage dafür brauchen.»

Hauptsache man macht etwas. Und dafür braucht es gute Anlagen.
Autor: Sandra StrübyLandrätin (SP)

Sandra Strüby möchte dennoch ein neues Kasak-Kässeli. Gerade für junge Leute sei es wichtig, dass sie die Möglichkeit hätten, einem Verein beizutreten und oder individuell Sport zu treiben, sagt sie. «Hauptsache man macht etwas. Und dafür braucht es eben auch gute Anlagen.»

Mögliche Neuausrichtung

Im Landrat dürfte der Vorstoss auf offene Ohren stossen. Strüby könnte sich durchaus vorstellen, dass das Kasak sogar noch ausgeweitet wird. Bis anhin war nämlich klar definiert, dass die Sanierung von Kunstrasenfeldern nicht zu den Kasak-Aufgaben gehören. Nun müssen aber einige Gemeinden den Kunstrasen ihrer Sportstätten sanieren und haben damit Mühe.

Im Landrat dürften deshalb Stimmen laut werden, die verlangen, dass man künftig auch für eine Kunstrasensanierung Geld aus dem Kasak beantragen könnte: Kasak könnte somit nicht nur eine Neuauflage, sondern womöglich auch eine Neuausrichtung erfahren.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von b. glaset  (glaset)
    Neues Kässeli anzapfen, was nichts anderes heisst, dieses Kässeli muss gefüllt werden. Aber womit? Natürlich Steuergelder!
    Stop den neuen Kässeli, hier sollte halt wie so an vielen andern Orten das Verursacherprinzip herrschen. Da zahlen tausende mit für etwas was tausende nie brauchen. Ist das fair?
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    1. Antwort von Patrik Müller  (P.Müller)
      Tausende die etwas für ihre Gesundheit und Fitness tun, bezahlen mit ihren Krankenkassenprämien ihre weniger gesunden Mitmenschen. Und auch wenn sie nicht Zug oder Auto fahren bezahlen sie via Steuern diverse Kosten die daraus resultieren. Ich fahre fast nie ÖV, brauche ich nicht (!) habe aber immer den Lärm von Bus und Bahn ums Haus...
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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    KASAK: Ist sehr gut und Steuergeld wird in wesentlich doofere Sachen gesteckt. Und warum sollen Sportler nicht auch davon Profitieren die nicht auf Kunstrasen oder in Hallen Sport treiben? Jogger, OL-Läufer, Kletterer, Biker?
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