Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Gegner der Spitalfusion bringen sich in Stellung - Bericht und Analyse abspielen. Laufzeit 05:53 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 03.01.2019.
Inhalt

Gemeinsames Uni-Spital Gegner der Spitalfusion rüsten sich für den Abstimmungskampf

In Basel-Stadt bekämpft ein Komitee mit linken Politikerinnen und Politikern den geplanten Zusammenschluss. Im Baselbiet ist einzig die FDP gegen die Fusion.

Über die Staatsverträge zur Fusion der öffentlichen Spitäler beider Basel wird am 10. Februar 2019 abgestimmt - nachdem ein breit abgestütztes Komitee «Ja zum gemeinsamen Unispital» den Abstimmungskampf bereits im Dezember lanciert hat, steigen nun auch die Gegner in den Ring.

Im Kanton Basel-Stadt kommt diese Gegnerschaft von links. Ein Komitee von Politikerinnen und Politikern von SP, Grünen und Basta hat sich formiert - und am Donnerstag vor den Medien seine Argumente gegen die Fusion präsentiert:

  • Die Fusion führe zu einer Privatisierung des Universitätsspitals, da dieses in eine Aktiengesellschaft übergeführt werde - nur öffentliche Spitäler könnten aber eine optimale Gesundheitsversorgung garantieren
  • Baselland trage zu wenig Kosten bei der geplanten Spitalfusion - und es könne nicht sein, dass Lehre und Forschung des Unispitals einzig durch den Kanton Basel-Stadt bezahlt würden
  • Die geplante Orthopädie-Abteilung auf dem Bruderholz sei überflüssig - schon heute gebe es ein Überangebot in der Region

Auf dem Land ist die FDP alleine auf weiter Flur

Im Kanton Baselland ist die Gegnerschaft der Spitalfusion kleiner. Einzig die FDP bekämpft die Pläne. Ihr Argument: In der Region gebe es zu viele Spitäler. Mit der Fusion würde man dieses Überangebot zementieren. Die Gesundheitskosten würden weiter steigen - trotz der Fusion.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Ich für meinen Teil möchte nicht in einem Spital liegen,in dem ich mit einem
    Notriemen verpflegt werde,der im Militär dem Fourier und dem Küchenchef um die
    Ohren gehauen würde.Das n.b.bei Beherbergungskosten,die eienm Fünfsternehotel
    entsprechen.Interressant ist,dass die Mensa weiter über eine Küche verfügt.
    Die Patienten sind ja nicht so wichtig,die sollen zahlen.Die Kulturunterschiede BS-BL
    sind hier zu gross.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen