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Legende: Audio Besonders viele Kleinkinder leiden derzeit an Grippe. abspielen. Laufzeit 02:53 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 04.02.2019.
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Grippe-Epidemie Vor allem Kinder sind derzeit betroffen

Für Mitarbeitende im Uni-Spital gilt derzeit Mundschutz-Pflicht, um die Ansteckung möglichst gering zu halten.

Ulrich Heininger, leitender Arzt am Unikinderspital beider Basel UKBB bestätigt, dass derzeit viele Kleinkinder an Grippe erkrankt seien. Ungewöhnlich sei das aber nicht, Grippewellen nähmen oft ihren Anfang bei den Kleinsten: «Die Kinder stecken sich in der Krippe und im Kindergarten an und geben das Virus dann den Eltern weiter. »

Im Basler Universitätsspital liegen derzeit mehr als zehn Patientinnen und Patienten mit Grippe-Symptomen. In diesem Fall spricht das Unispital von einer Grippe-Epidemie und bringt alle Betroffenen in einer eigenen Station unter, um die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten. Ausserdem müssen alle Mitarbeitenden, die mit den Patienten in Kontakt sind und selber nicht gegen Grippe geimpft sind, einen Mundschutz tragen, wie Oberarzt Florian Banderet sagt.

Ausserdem ruft das Unispital alle Besucherinnen und Besucher mit Flyern dazu auf, ebenfalls einen Mundschutz zu tragen und sich die Hände zu desinfizieren. Denn viele Patienten, die sich während ihres Spitalaufenthalts mit dem Grippe-Virus infizieren, würden durch externe Besucher angesteckt, begründet Oberarzt Banderet.

Pflicht ist der Mundschutz aber nur für nicht geimpfte Mitarbeitende und zwar so lange, wie die Grippe-Epidemie dauert. Die Besucher kann das Unispital nur bitten, sich im Interesse ihrer Angehörigen an die Massnahme zu halten.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Margrit Holzhammer  (Margrit Holzhammer)
    Das ist nicht in Ordnung!!! Pflegepersonal welches erkältet ist soll mit Mundschutz arbeiten, damit bin ich einverstanden, alle anderen aber nicht! Angehörige von Patienten, welche erkältet sind sollen gefälligst von Spitalbesuchen absehen. Wie wäre es während einer Grippeepidemie die Besuchermasse bei gewissen Patienten einzudämmen? Es kann nicht sein, dass Pflegepersonal, welches nicht geimpft ist, als Aussenseiter behandelt wird, so nach dem Motto: Vorsicht: Mundschutz = nicht geimpft!!!
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    1. Antwort von Julian Biggel  (poderoso)
      Ich verstehe was Sie meinen. Es gibt jedoch eine lange Sogenannte Latenzzeit, in der man ansteckend ist ohne sich krank zu fühlen. Daher reicht es nicht erst zu reagieren wenn man krank ist.
      eigentlich sollte jeder eine Maske im Spital tragen müssen. Einerseits weil es noch andere ansteckende „leichte“ Krankheiten gibt die Geschwächten Patienten teilweise leider auch umbringen können , andererseits wirkt der Impfschutz nicht jedes Jahr gleich gut. Aber wenn man Nicht geimpft ist umso mehr..
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  • Kommentar von Ernst Boller  (BOER)
    Wenn schon die berechtigte Vermutung besteht, dass die Besucher eine Anseckungsquelle sein können, erstaunt mich, dass bei diesen nicht durchgegriffen wird. Man könnte die Besuche einschränken und nicht nur das Personal schikanieren.
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    1. Antwort von Margrit Holzhammer  (Margrit Holzhammer)
      @Ernst Boller: Ich bin zu 100% mit Ihnen einverstanden, aber WER greift durch??? Heutzutags läuft doch bei ALLEN das gleiche Softprogramm ab, man ist lieb und nett.....
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  • Kommentar von Charles Halbeisen  (ch)
    Wenn ein nicht geimpfter Arzt Symptome einer Grippe hat, ist ein Mundschutz sinnvoll. Die Ärzte, die ja selber zu einem grossen Teil nicht geimpft sind, können selber einschätzen, welche Massnahmen sinnvoll sind.
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